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Ressort: Wirtschaft, Tiroler Adlerrunde
Datum: 14.9.2015
Ort: Tirol

Adlerrunde will Flüchtlinge in Tirols Arbeitsmarkt einbinden

Die Tiroler Adlerrunde fordert einen leichteren Arbeitsmarkteinstieg für Flüchtlinge. Im Zuge einer gelungenen Integration sollen Asylsuchende in Tirol schon sehr bald Zugang zu Jobs erhalten, etwa in Industrie und Tourismus. Zudem wolle man auch Asylwerber ausbilden, um nach positivem Bescheid ausgebildete Mitarbeiter am Markt zu haben.

Der überparteiliche Unternehmerverbund Adlerrunde, der es sich zum Ziel gesetzt hat, den Wirtschaftsstandort Tirol nachhaltig zu stärken, sieht es als Voraussetzung für die Integration von Flüchtlingen an, diese rasch in den Arbeitsmarkt einzubinden. Daher begrüßt der Zusammenschluss von führenden Tiroler Unternehmern und Unternehmerinnen Vorstöße, wie unlängst jenen von Daimler-Chef Dieter Zetsche, der aktiv Flüchtlinge für sein Unternehmen anwerben will. Die Einbindung von Flüchtlingen, die jung, gut ausgebildet und motiviert sind, darf nicht als Bedrohung sondern als Chance für die heimische Wirtschaft gesehen werden.

„Viele Flüchtlinge, die aktuell nach Europa drängen, verfügen über eine solide Ausbildung und könnten helfen, den Bedarf von Unternehmen an zuverlässigen Arbeitskräften zu decken. Ein weitsichtiger Umgang bei der Integration von Flüchtlingen wäre nicht nur eine humanitäre Verpflichtung sondern angesichts von Facharbeitermangel vor allem eine Chance für den Wirtschaftsstandort Tirol und könnte uns helfen, unseren Wohlstand zu erhalten beziehungsweise zu mehren. Es wäre daher sicher sinnvoll, bereits in Flüchtlingsquartieren über Berufsmöglichkeiten zu informieren, interessierte Arbeitskräfte anzusprechen und Ihnen bereits in diesem Status konkrete Ausbildungen anzubieten. Die Tiroler Wirtschaft steht bereit, davor müssen aber die entsprechenden politischen Entscheidungen getroffen werden“, konstatiert Herbert Empl, Präsident der Tiroler Adlerrunde.

Ingeborg Freudenthaler, die Sprecherin der Tiroler Adlerrunde, warnt auch vor den Folgen permanenter Frustrationen, die der erschwerte Zugang zum Arbeitsmarkt auslösen kann: „Die meisten Flüchtlinge wollen möglichst schnell Arbeit finden, deshalb sollte man ihnen keine großen Steine in den Weg legen. Freilich geht das mit der sprachlichen Integration einher. Gerade wenn man auf Industrie und Tourismus schaut, sehe ich genügend offene Arbeitsstellen für Asylsuchenden mit guter Ausbildung“, betont Adlerrunde-Mitglied Ingeborg Freudenthaler. Mit einer Öffnung des Arbeitsmarktes und dem konkreten Angebot der heimischen Wirtschaftsunternehmen Asylsuchende auszubilden, könnten gleichzeitig  auch die Kosten der öffentlichen Hand für die Betreuung von Flüchtlingen, die sich sonst nicht integrieren können, deutlich gesenkt werden.

Über die Adlerrunde

Eine starke und gesunde Wirtschaft bringt allen Tirolern und Tirolerinnen nicht nur Grundsicherheit, Vollbeschäftigung, Wohlstand und Ausbildung, sondern auch eine gesunde Umwelt, Wertschätzung, Notfallabsicherung und Lebensqualität. Um das zu erreichen, wurde mit der Tiroler Adlerrunde eine Ideenschmiede-Plattform ins Leben gerufen, die als Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Menschen fungiert. 

Weitere Informationen www.tiroler-adler-runde.at.

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