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Ressort: Events, Kultur, Swarovski Kristallwelten, Musik
Datum: 30.5.2016
Ort: Wattens

Stimmgewaltiges Finale bei „Musik im Riesen“ 2016

Virtuosität und Vielfalt – in Bezug auf Epochen, Instrumentarium, Stile und Ausdrucksmöglichkeiten – zeichneten das diesjährige Programm des Kammermusikfestivals „Musik im Riesen“ von 25. bis 29. Mai 2016 aus. Der letzte Festivaltag stand im Zeichen der menschlichen Stimme und des schauspielerischen Ausdrucks. Bei der Matinee mit dem Ensemble intercontemporain, Dirigent Gregor A. Mayrhofer und dem Bariton Georg Nigl erlebte das Publikum u.a. eine hoch dramatische Darbietung von Peter Maxwell Davies’ „Eight Songs for a Mad King“. An der Seite von Komponist und Pianist Ryan Wigglesworth ließen Tenor Mark Padmore und die junge britische Mezzosopranistin Victoria Simmonds den finalen Konzertabend am 29. Mai 2016 mit drei Liederzyklen aus drei Epochen ausklingen.

Eröffnet wurde das Kammermusikfestival „Musik im Riesen“ von einem All-Star-Ensemble der Kammermusik: Leif Ove Andsnes (Klavier), Christian Tetzlaff (Violine), Tabea Zimmermann (Viola) und Clemens Hagen (Violoncello) zeichneten ungemein lebendig und frisch die Entstehungsgeschichte der drei Klavierquartette von Johannes Brahms nach.

Die Beziehungen zwischen Werken verschiedener Epochen erschlossen am zweiten und dritten Festivaltag die jungen Virtuosen Kian Soltani (Violoncello) und Aaron Pilsan (Klavier) sowie Till Fellner, der von Festivalleiter Thomas Larcher zurecht als der „beste österreichische Pianist“ unserer Zeit begrüßt wurde. In der Blauen Halle des Riesen folgten Pilsan und Soltani mit ebenso lebendigen wie tief empfundenen Interpretationen den musikalischen Spuren von Schubert zu Schumann, von Schostakowitsch zu Schnittke und legten den Fokus dabei auf die gesanglichen Aspekte der vier Werke. Till Fellner hatte Werke von Robert Schumann, Luciano Berio und Ludwig van Beethoven aufs Programm gesetzt, die sich auf eigene Kompositionen oder die Musik großer Vorbilder bezogen. Gebannt folgte das Publikum Fellner, wie er jedem Detail Raum gab und mit äußerster Klarheit und Empfindsamkeit agierte.

Mit den britischen Perkussionisten Colin Currie und Owen Gunnell sowie Studenten des Tiroler Landeskonservatoriums tauchten die Zuhörer ein in die vielfältige Klangwelt des Schlagwerks. Seit November des vergangenen Jahres hatten die Musiker gemeinsam in der vom Festival initiierten Masterclass „Impuls“ zwei zentrale Werke für Perkussion einstudiert: Edgard Varèses „Ionisation“, das erste Ensemblewerk für Schlagwerk, und Steve Reichs „Drumming“, das durch rhythmische Verschiebungen immer wieder neue Klangbilder entstehen lässt. Brillantes Spiel, eine unglaubliche Präzision und Konzentriertheit zeichneten die Aufführungen aus, die mit einem von Colin Currie gespielten Solo-Set eingeleitet wurden.

Der letzte Festivaltag stand im Zeichen der menschlichen Stimme und des schauspielerischen Ausdrucks. Bei der Matinee mit dem Ensemble intercontemporain, Dirigent Gregor A. Mayrhofer und dem Bariton Georg Nigl, die mit Solo-, Duo- und Instrumentalwerken des vergangenen Jahrhunderts begann, erlebte das Publikum eine hoch dramatische Darbietung von Peter Maxwell Davies’ „Eight Songs for a Mad King“. Standing Ovation gab es für Sänger und Schauspieler Georg Nigl, der für seine Performance den gesamten Raum des Swarovski Business Building Brandtgut nutzte und den »verrückten König« George III. so zum Leben erweckte.

Drei Liederzyklen aus drei Epochen präsentierten am Sonntagabend schließlich Mark Padmore (Tenor), Victoria Simmonds (Mezzosopran), sechs Sängerinnen des Chors des Bayerischen Rundfunks und Ryan Wigglesworth (Klavier). Robert Schumanns „Liederkreis op. 39“, den Padmore und Wigglesworth kurzfristig aufs Programm gesetzt hatten, folgten Wigglesworth transparente, berührende Gedichtvertonung „Echo and Narcissus“ sowie Leoš Janáčeks Liederzyklus „Tagebuch eines Verschollenen“. Die Hingabe, Genauigkeit und Ausdrucksstärke, mit der die Sänger und der Pianist die unterschiedlichen Stimmungen und Klangfarben der Werke herausarbeiteten, aber auch die Raumwirkung verliehen dem Abschlusskonzert eine außergewöhnlich dichte, anziehende Atmosphäre.

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Standing Ovation gab es für Sänger und Schauspieler Georg Nigl, der für seine Performance den gesamten Raum des Swarovski Business Building Brandtgut nutzte und den „verrückten König“ George III. so zum Leben erweckte.

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Christian Tetzlaff, Leif Ove Andnes, Tabea Zimmermann und Clemens Hagen (v.l.) begeisterten am Eröffnungsabend mit Werken von Johannes Brahms.

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Die jungen Virtuosen Kian Soltani (Violoncello) und Aaron Pilsan (Klavier) traten am zweiten Festivaltag in der Blauen Halle des Riesen auf.

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Till Fellner gab Werke von Robert Schumann, Luciano Berio und Ludwig van Beethoven in den Swarovski Kristallwelten zum Besten.

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Mit den britischen Perkussionisten Colin Currie und Owen Gunnell sowie Studenten des Tiroler Landeskonservatoriums tauchten die Zuhörer ein in die vielfältige Klangwelt des Schlagwerks.

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Pianist Ryan Wigglesworth, Tenor Mark Padmore und die junge britische Mezzosopranistin Victoria Simmonds ließen den finalen Konzertabend am 29. Mai 2016 mit drei Liederzyklen aus drei Epochen ausklingen.

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