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Ressort: Chronik, Tourismus, Wirtschaft, Innsbruck Tourismus
Datum: 02.12.2016
Ort: Innsbruck

Innsbruck Tourismus stärkt die Marke und setzt auf neue Strategie für die Gesamtregion - Führungsteam für weitere fünf Jahre bestätigt

Anlässlich der Vollversammlung des TVB Innsbruck und seiner Feriendörfer präsentiert Direktorin Karin Seiler-Lall auf Basis einer stabilen touristischen Entwicklung die künftige Strategie: Die Marke „Innsbruck“ wird international durch die Ausdehnung auf eine Destinationsmarke weiter gestärkt, das Denken in Regionen wird vom Denken in Themen im Sinne des Gastes abgelöst.

Im Tourismusjahr 2015/2016 blieben die Ankünfte in Innsbruck und seinen Feriendörfern mit 1,435.155 Mio. im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert (-0,7%) – in der Stadt Innsbruck konnte ein kleines Plus von + 0,4% verzeichnet werden. Bei den Nächtigungen in der Destination (3.063.132) konnte ein Plus von 1,2% auf das Re-kordergebnis von 2015 von 3 Mio Nächtigungen erzielt werden, den größten Zuwachs konnte dabei Innsbruck (inkl. Igls) mit 2% verzeichnen. Erfreulich ist die Steigerung der Aufenthaltsdauer von 1,9%, die auf einen deutlichen Zuwachs der Gäste aus den Nahmärkten zurückzuführen ist.

Präsentiert wurde bei der Vollversammlung auch die neue Tourismusstrategie bis 2022. „Innsbruck hat sich in den vergangenen Jahren als alpin-urbanes Sehnsuchtsziel gut positioniert. Angesichts des verstärkten globalen Wettbewerbs, neuer Konkurrenz und der zunehmenden Kurzfristigkeit von Reiseentscheidungen müssen wir unsere Strategie und Mittel fokussieren, um die touristische Wertschöpfung langfristig zu sichern“, sind Gostner und Seiler-Lall überzeugt.

Hohe Erlebnisdichte bringt höhere Aufenthaltsdauer

In diesem Sinn wandle sich auch die Rolle des Tourismusverbandes, der stärker seine Aufgaben im System-Management, als Destinationsentwickler und Markenkommuni-kator wahrnehmen müsse.

„Alle unsere Überlegungen starten daher konsequent bei den Gästen, unser Angebot muss sich eindeutiger an ihren Bedürfnissen und an ihrem Suchverhalten ausrichten“, gibt Seiler-Lall die Vision vor. Die Konsequenz daraus: Gesucht wird heute nach Inte-ressen, nicht nach Orten, das kleinteilige Denken in Regionen wird daher dem interna-tional orientierten Denken in Themen weichen. „Eine Marke wie Innsbruck ist so stark wie ihre Leistungen. Eine hohe Erlebnisdichte rund um eine stark positionierte Desti-nation bringt höhere Aufenthaltsdauer“, erklärt Seiler-Lall.

Daher werde man künftig noch viel stärker auf die Marke „Innsbruck“ fokussieren und die Angebote und Stärken aller Regionen im Verbandsgebiet in der Kommunikation nach außen unter Innsbruck einbinden. „Vom Biken über Klettern bis hin zu Golf oder Kultur – in der Destination Innsbruck mit allen Dörfern gibt es ein einzigartiges Ange-bot in einer Dichte, die es intelligent ins Schaufenster bzw. in den Blickwinkel des Gastes zu rücken gilt“, betont Seiler-Lall.  

Das Profil und die Marke weiter zu schärfen sei essentiell, um im Wettbewerb beste-hen zu können, so Seiler-Lall. „Die Analysen belegen eindeutig, dass Innsbruck die mit Abstand stärkste Tourismusmarke in Tirol ist und die Begehrlichkeiten bei Kunden weckt. Daher stärken wir diese starke Marke, statten sie mit regionaler Themenkom-petenz aus und gewinnen so eindeutig an Kommunikations- und Wettbewerbsstärke. Innsbruck wird künftig von den Angeboten im Umfeld profitieren, die Regionen wiede-rum von der Nähe und dem Angebot der Stadt. So entsteht unsere Einzigartigkeit: eine alpin-urbane Urlaubsdestination.“

Eine Marke als intelligent verknüpftes Gesamterlebnis

Ein neu entwickeltes Storytelling soll dabei die Region mit alpin-urbanen „Wow-Effekten“ als Gesamterlebnis vermitteln und Innsbruck als „In Place“ im Winter wie auch im Sommer zeigen. In der Mitte von Bergen, in der Mitte von Tirol, in der Mitte von alpinen Abenteuern, in der Mitte von Hier und Jetzt. Die gesamte Kommunikation basiert auf Themen und Urlaubsinteressen. Die genaue visuelle Umsetzung wird ge-meinsam mit der Stadt Innsbruck festgelegt, da Innsbruck eine Marke für die Stadt und für den Tourismus ist.

„Wir kommunizieren dabei die Art und Weise, wie der Gast heute sucht und entschei-det, denn gesucht werden verständliche, klare, einfache und übersichtliche Botschaf-ten und Angebote. Unser Ziel ist es, das einzigartige Gesamterlebnis auf intelligente Weise zu verknüpfen, um neue Zielgruppen zu erreichen und die Aufenthaltsdauer zu verlängern“, so Seiler-Lall.

Bereits im November wurde der neue Strategieansatz in den Regionen vorgestellt. Für eine stimmige Umsetzung und eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Marken- und Angebotsfokussierung wird ab 2017 ein Destinationsentwicklungs-Workshop ins Leben gerufen. „Dabei werden erstmals engagierte Leistungsträger aller Regionen und der Stadt gemeinsam Ansätze weiterentwickeln, um die Urlaubsdestination konstant und nachhaltig zu stärken“, so Karin Seiler-Lall.

Dr. Karl Gostner für weitere fünf Jahre als Obmann bestätigt

Im Rahmen der Vollversammlung wurden auch die Funktionäre für die nächsten fünf Jahre neu gewählt. Neben Dr. Karl Gostner, der für weitere fünf Jahre als Obmann bestätigt wurde, gehören dem neuen Vorstand Mario Gerber und August Penz an. Als Aufsichtsrats-Vorsitzende fungiert Mag.Patricia Niederwieser-Holzbaur, weiters im Aufsichtsrat vertreten ist Mag. Harald Ultsch. Obmann Dr. Karl Gostner freut sich über die große Zustimmung: „In allen Stimmgruppen wurde jeweils nur eine Wahlliste eingereicht. So können wir mit einem Team, dem großes Vertrauen der Mitglieder entgegengebracht wird, für den Innsbrucker Tourismus weiterarbeiten“.

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Rückfrage-Hinweis:

Innsbruck Tourismus
Karin Seiler-Lall
Burggraben 3
A-6020 Innsbruck

t: +43 512 59850

www.innsbruck.info
office@innsbruck.info

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Der neue Vorstand von Innsbruck Tourismus: (v.l.) Mario Gerber, Dr. Karl Gostner und August Penz.

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Vorstand und Geschäftsführung von Innsbruck Tourismus: (v.l.) Mario Gerber, Dr.
Karl Gostner, Karin Seiler-Lall und August Penz.

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(v.l.): Im Aufsichtsrat von Innsbruck Tourismus: Mag. Patricia Niederwieser-Holzbaur und Mag. Harald Ultsch.

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Freuen sich auf gute Zusammenarbeit: (v.l.) Mario Gerber, Dr. Karl Gostner, Karin Seiler-Lall, Mag. Patricia Niederwieser-Holzbaur, August Penz und Dr. Harald Ultsch.

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