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Ressort: Chronik, Sport, Tourismus, Society, St. Moritz
Datum: 08.2.2017
Ort: TirolBerg St. Moritz, Plazza da Scoula 14, 7500 St. Moritz (CH)

Ski-WM St. Moritz: Kanadier feiern Gold und Bronze mit Gastgeber St. Anton am Arlberg (+ VIDEO)

Blitzlichtgewitter und tosender Applaus im TirolBerg – das waren die Begleiter für den frisch gekürten Weltmeister Erik Guay und seinen drittplatzierten Landsmann Manuel Osborne-Paradis. Wo die einen Geschichte schreiben, präsentieren andere ihre erfolgreiche Historie: Als Gastgeber des Abends feierte „die Wiege des alpinen Skisports“ St. Anton am Arlberg Sternstunden des Sports und den alpinen Lifestyle. Am Nachmittag gab der Wissenschafter William Barton Einblicke in seine Erkenntnisse über die ästhetische Wahrnehmung von Bergen.


Presse-Links:
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. Pressebilder TirolBerg St. Moritz: Dropbox (Fotocredit: Tirol Werbung/Spiess)
. Newsticker aus dem TirolBerg: LiveBlog St. Moritz
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Herzlich wurden Super-G-Weltmeister Erik Guay und Bronze-Medaillengewinner Manuel Osborne-Paradis am Mittwochabend im TirolBerg empfangen. Als „Platz für Weltmeister“ lässt der TirolBerg gerne Medaillengewinner aller Nationen hochleben – für die beiden Kanadier gab es einen Gutschein für einen Urlaub in St. Anton als „Zuckerl“ oben drauf.

Mythos Arlberg und die Schönheit der Berge
Mit historischen Fotografien, spannenden Anekdoten und flotter Modenschau präsentierte Gastgeber St. Anton am Arlberg anlässlich des Galaabends in St. Moritz die Metamorphose des Skisports. Von der Gründung der ersten Skischule 1921/22 durch Hannes Schneider über die modischen Highlights bis zur Entwicklung der „Wedeltechnik“ von Stefan Kruckenhauser und Franz Hoppichler reichte das Repertoire an historischem Input. Vor 90 Jahren ging mit der Galzigbahn in St. Anton am Arlberg die erste Seilbahn der Region in Betrieb – heute zählt die „Wiege des Skisports“ gemeinsam mit den Arlberg-Orten St. Christoph, Stuben, Zürs und Lech zum größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs. Das Flair einer Skiweltmeisterschaft ist den St. Antonern nicht fremd – 2001 war die Wintersportlegende am Arlberg selbst Schauplatz der Alpinen Weltmeisterschaft und auch der TirolBerg feierte dort seine Geburtsstunde: „Damals war es ein ganz kleiner Berg mit ein paar Tischen. Heute hat sich der TirolBerg zu einer unglaublich wirksamen Markenplattform entwickelt“, resümierten Martin Ebster, Tourismusdirektor St. Anton am Arlberg, und TVB-Obmann Richard Walter.

Die Leidenschaft und Faszination für den Sport einte die Gäste auch an diesem Abend. Unter ihnen Skilegenden wie Egon Zimmermann, Karl Schranz, Franz Klammer aber auch Benjamin Raich, der selbst schon dreimal Gold bei Alpinen Skiweltmeisterschaften holte und dem aktuellen Weltmeister im TirolBerg persönlich gratulierte. „Wenn man heute Eriks Augen gesehen hat – dann wird spürbar, was Skifahren ausmacht. Wir haben viele gemeinsame Zeiten gehabt und sind Jahre lang miteinander gefahren. Da freut man sich besonders, wenn jemand mit einem ähnlich schweren Weg so einen Erfolg feiert“, so Raich.

500 Jahre „schöne“ Bergwelt
Der große Andrang der Besucher in St. Moritz zeigt: der TirolBerg hat eine große Anziehungskraft. Aber nicht immer galten Berge als etwas Schönes. War man doch bisher der Annahme, dass erst seit dem 18. Jahrhundert die Bergwelt als ein Sehnsuchtsort wahrgenommen wurde. Der in Innsbruck tätige Wissenschafter William Barton fand nun in Zusammenarbeit mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Neulateinische Literatur in Innsbruck heraus: der Mentalitätswandel hat sich schon im 16. Jahrhundert vollzogen. „Für die Römer und Griechen waren die Berge kein großes Thema. Erst im 15. und 16. Jahrhundert wurden sie als schön betrachtet. In der frühen Neuzeit hielten sie dann auch Einzug in die Belletristik, Wissenschaft und Theologie“, berichtet Barton. Seine Ergebnisse fasste er in seinem Buch „Die Schönheit der Berge“ zusammen und präsentierte das Werk am Mittwochnachmittag im TirolBerg in St. Moritz. Auch der ehemalige Österreichische Minister für Wissenschaft und Forschung, Karlheinz Töchterle, folgte der Einladung in den TirolBerg und zeigte sich vom vielseitigen Programm beeindruckt: „Diese Öffnung des TirolBergs für die Wirtschaft und Wissenschaft finde ich sehr stimmig komponiert. Es geht darum, unser Land in seiner ganzen Breite, Fülle und Stärke sich selber und unseren Gästen bewusst zu machen“, so Töchterle.


AKTUELLE MELDUNGEN gibt es im NEWSTICKER auf www.liveblog.tirolberg.at.

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TirolBerg neu: Der Platz für Weltmeister
Seit mehr als 15 Jahren gilt der TirolBerg bei den FIS Alpinen Skiweltmeisterschaften als Ort der Begegnung für Vertreter aus Sport, Wirtschaft, Medien, Kultur und Politik. Bereits zum zweiten Mal nach 2003 öffnet die Netzwerkplattform heuer mit einem neuen Konzept direkt im Ortszentrum von St. Moritz ihre Pforten. Mit einer Vielzahl an Systempartnern wird sich Tirol dabei als Sport- und Urlaubsland Nr. 1 der Alpen zeigen, aber auch mit Spitzenleistungen aus unterschiedlichsten Bereichen die Innovationskraft des gesamten Standorts vermitteln – geplant sind dazu Ausstellungen, Diskussionsrunden, Pressetermine und  Präsentationen von Unternehmern und innovativen Technologien. Damit positioniert sich Tirol als Land, das den alpinen Lebensraum nachhaltig entwickelt und das alpine Wohlbefinden mit allen Sinnen für seine Gäste spürbar macht. Ein im TirolBerg integriertes TV-Studio bietet Fernsehstationen die Möglichkeit professionelle Multimediaproduktionen, Moderationen und sogar Live-Berichterstattung vor Ort umzusetzen.


Der TirolBerg in St. Moritz wird unter Federführung der Tirol Werbung und mit Unterstützung des ÖSV sowie folgender Partner umgesetzt:
Premium-Partner:
LEITNER ropeways
Host-Partner:
Innsbruck, Paznaun-Ischgl, Ötztal, Olympiaregion Seefeld, St. Anton am Arlberg, Zillertal
Top-Partner:
Demaclenko, J.Lindeberg, ÖSV-Ski Austria, Prinoth, Standortagentur Tirol,  WKÖ/Außenwirtschaft Austria
Wirtschafts- und Produktpartner:
Bonnevit, DB Schenker, Handelshaus Wedl, Ledermair, Montes, Steininger, Testa Rossa caffe, Tirol Milch, Ursin Haus, Verein Tiroler Wirtshauskultur, Zillertal Bier, HLW Landeck, Tourismuskolleg Innsbruck, Zillertaler Tourismusschulen
TirolEdition:
Black Diamond, Blue Sparrow, Furtenbach Adventures, Kitzbühel , Lo.La, Ludwig-Boltzmann Institut, Olympiaworld Innsbruck, Speed U Up, Tiroler Skiverband

Alle Informationen zu den Aktivitäten Tirols im Rahmen der FIS Alpinen Ski-WM in St. Moritz finden Sie auf der Homepage www.tirolberg.at.

Bisher bei FIS Alpinen Skiweltmeisterschaften im Einsatz wird es in diesem Jahr erstmals auch einen TirolBerg bei nordischen Titelkämpfen geben. Von 8. bis 19. Februar steht ein TirolBerg bei der Biathlon-WM in Hochfilzen

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Feierten ihre Medaillen im TirolBerg: Erik Guay (Gold), Manuel Osborne-Paradis (Bronze, re.) mit Robert Trenkwalder (Mitte).

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Skihelden von heute und Stars der Vergangenheit trafen bei der St. Anton Night im TirolBerg aufeinander: Benni Raich (li.) mit Goldmedaillengewinner Erik Guay.

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Im TirolBerg reflektierten Skilegenden über St. Anton am Arlberg als Wiege des alpinen Skisports (v.l.): Karl Schranz, Franz Klammer und Egon Zimmermann.

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Gastgeber bei der "St. Anton Night" im TirolBerg (v.l.): Josef Chodakowsky (Präsident Skiclub Arlberg), Helmut Mall (Bürgermeister St. Anton am Arlberg), Martin Ebster (TVB St. Anton am Arlberg), TVB-Obmann Richard Walter und TSV-Vizepräsident Peter Mall.

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Hugo Wetzel (OK FIS Alpine Ski World Cup St. Moritz) mit Harti Weirather (re.).

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FIS-Präsident Gian Franco Kasper (re.) mit Skilegende Karl Schranz bei der St. Anton Night im TirolBerg St. Moritz.

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Am Nachmittag präsentierte Forscher William Barton (li.) gemeinsam mit Karlheinz Töchterle sein Buch zur Bergästhetik in der Frühen Neuzeit.

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