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Ressort: Medien.Mittelpunkt Ausseerland
Datum: 20.5.2017
Ort: Ausseerland – Salzkammergut

4. Medien.Mittelpunkt.Ausseerland: Wir müssen in die Zukunft investieren!

Herbert Stepic beendete am Samstag den 4. Medien.Mittelpunkt.Ausseerland mit dem Appell an die Politik zu radikalen Reformen, um den Jungen die Zukunft zu erleichtern. Am Abend zuvor wurde über den „Wahnsinn Reichtum“ und die notwendigen Investitions- und Finanzierungsmöglichkeiten für die österreichische Gründerszene gesprochen. Die beiden Wirtschaftsjournalisten Hans Jürgen Jakobs (Journalist und Autor) und Georg Ransmayr (ORF-Wirtschaftsredakteur) diskutierten unter der Leitung von Klaus Prömpers (Wien-Korrespondent der Deutschen Welle) über Transparenz, Statussymbole und Kapital. Willibald Cernko (Chief Risk Officer der Erste Group) sprach über Investitionen, Risikokapital und Vertrauen, ehe er sich anschließend gemeinsam mit Henrietta Egerth (Geschäftsführung FFG), Rainer Stempkowski (Geschäftsführer Stempkowski Baumanagement) und Gerhard Plasonig (Gründer und Managing Director der GP International SA) den Fragen von Martina Salomon (stv. Kurier-Chefredakteurin) stellte.

„Wir sehen CEOs von Unternehmen, aber nicht die Menschen, die dahinter stehen“, erklärt Hans Jürgen Jakobs im Zuge der Diskussion „Wahnsinn Reichtum“, die den ersten Programmpunkt am Freitagabend markierte. Unter der Leitung von Klaus Prömpers wurde sein Werk „Wem gehört die Welt“, das den Weltkapitalismus mit Blick auf Eigentümer und Investoren großer Unternehmen erklären soll, dem Buch von Georg Ransmayr, „Der arme Trillionär“, gegenübergestellt. Ransmayrs Werk befasst sich mit dem Leben des Österreichers Siegmund Bosel, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts vom einfachen Textilverkäufer zum reichsten Mann Österreichs aufstieg. „Er war ein sehr geheimnisvoller Mensch und wusste, dass die Kraft von Macht im Geheimnis liegt“, sagt Ransmayr.

Während der Diskussion konnten einerseits mehrere Parallelen zwischen den beiden Titeln hergestellt, andererseits aber auch Erkenntnisse die aktuelle Wirtschaftslage betreffend erlangt werden. Dabei wurden unter anderem auch die Themen Transparenz, Statussymbole und Kapital behandelt. „Die Macht des Kapitals wird auch in zukünftigen Jahren erhalten bleiben“, so das Resümee von Hans Jürgen Jakobs.

Zum Thema „Geld wirkt! Verändern mit Investitionen“, hielt anschließend Willibald Cernko seine Keynote. Dabei behandelte Cernko dreierlei Themen: Investitionen, die Relevanz von Risikokapital und das Thema Vertrauen, das vor allem bei der Investition von Privatvermögen von enormer Wichtigkeit sei. „Politiker dürfen nicht vergessen, dass ohne Vertrauen auch Incentives nicht helfen“, sagt Cernko.

Gemeinsam mit Henrietta Egerth, Rainer Stempkowski und Gerhard Plasonig ging Cernko in der darauffolgenden Diskussionsrunde, dem Höhepunkt der freitäglichen Veranstaltung, mehreren, von Martina Salomon gestellten, Fragen nach. Schwerpunkt der Diskussion war unter anderem die technische Startup-Branche Österreichs. So würde es zwar an der Ausbildung junger Menschen in diesem Bereich nicht mangeln, die Finanzierung von der technischen Bildung der über 18-Jährigen sei jedoch mangelhaft, sagt Gerhard Plasonig. „Die Steuerpolitik in Österreich läuft falsch. Der Staat sollte ähnliche Rahmenbedingungen wie die Schweiz schaffen“, so Plasonig, der selbst Gründer eines Schweizer Technologieinkubators ist. Im Hinblick darauf sieht der Unternehmer die Sozialpartnerschaft als „ein bisschen outdated“.
Für Willibald Cernko liegt der Handlungsbedarf im Kapitalmarkt: „Wir müssen jungen Unternehmen einen Markt geben, der es ihnen ermöglicht, rauszugehen“, sagt der Finanzexperte. Einen gemeinsamen Konsens fanden die Redner darin, dass es unbedingt Handlungen des Staates benötige, die es ermöglichen, mehr in die Gründerszene des Landes zu investieren.

Herbert Stepic: Standort Österreich muss effizienter werden

Der ehemalige CEO von Raiffeisen International Herbert Stepic bildete den Abschluss des Medien.Mittelpunkts.Ausseerland. In einem launigen Pressefrühstück mit Ernst Sittinger (Kleine Zeitung) sprach er über Anlageformen, Bitcoins und forderte radikale Reformen für den Standort Österreich. "Wir brauchen eine neue Generation von Politikern. Derzeit tun wir praktisch nichts, dass es unseren Kindern besser geht als uns.“ Österreich habe viele Talente aber auch viele Schwächen im Bildungssystem. Das Hauptthema der Zukunft sei nicht die Globalisierung sondern die Technisierung. „Leider hat das das österreichische Bildungssystem bisher verschlafen.“ Von 1000 Studenten würden bisher nur rund 16 sogenannte MINT-Fächer wählen – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Durch die rasant fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung würden zahlreiche neue Jobs entstehen. Rund 90% der Jobs für die heute Geborenen existieren noch gar nicht – das belege eine Havard-Studie, die damit den dramatischen Wandel der Gesellschaft aufzeige.

Diese Presse-Aussendung wurde mit Unterstützung von Markus Röck im Zuge eines Stipendienprogramms unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments verfasst.

Der Medien.Mittelpunkt ist eine Veranstaltung vom Verband der Auslandspresse in Wien, Presseclub Concordia, Heidi Glück – Spirit & Support, pro.media kommunikation und dem Tourismusverband Ausseerland – Salzkammergut.

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Willibald Cernko (Chief Risk Officer der Erste Group) sprach in seiner Keynote zum Thema „Geld wirkt! Verändern mit Investitionen“.

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(v.l.): Rainer Stempkowski (Geschäftsführer Stempkowski Baumanagement), Gerhard Plasonig (Gründer und Managing Director der GP International SA), Martina Salomon (stellvertretende Kurier-Chefredakteurin), Henrietta Egerth (Geschäftsführung FFG) und Willibald Cernko (Chief Risk Officer der Erste Group).

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Hans Jürgen Jakobs (li.) in der Diskusssion mit Klaus Prömpers.

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Georg Ransmayr sprach beim 4. Medien.Mittelpunkt.Auseerland u.a. über sein Buch "Der arme Trillionär".

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Finanzmanager Herbert Stepic beim Pressefrühstück in Grundlsee.

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Henrietta Egerth (Geschäftsführung FFG) bei der Podiumsdiskussion zum Thema "'Geld wirkt' Verändern mit Investitionen".

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