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Ressort: Chronik, Events, Finanzwesen, Politik, Tourismus, Wirtschaft, Mediengipfel
Datum: 14.12.2011
Ort: Lech/Zürs

5. Mediengipfel in Lech fand große Resonanz


Die Thesen und Ansichten, die hochrangige Medienvertreter, Politiker, Intellektuelle und Künstler rund um das Thema „Ende oder Wende – Zerbricht Europa?“ beim diesjährigen „Mediengipfel am Arlberg – Auslandskorrespondenten diskutieren in Lech“ formulierten, fanden weitreichenden Widerhall. Anbei eine auszugsweise Videodokumentation der Diskussionen.

„Dieser mittlerweile traditionelle intellektuelle Start in die Wintersaison hat heuer nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Themenwahl und der prominenten Teilnehmer große Beachtung und Resonanz gefunden. Wir freuen uns darauf, dieses zukunftsträchtige Format in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln“, freut sich Hermann Fercher, GF der Lech Zürs Tourismus GmbH, über den Erfolg des europäischen Presseforums. Nationale wie international renommierte Medien – von ORF ZIB 2 über Neue Zürcher Zeitung, die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ oder die Austria Presse Agentur - berichteten vielfach über die Diskussionen in Lech. In seinem Eröffnungsprolog hatte (etwa) der österreichische Schriftsteller Robert Menasse sich etwa als „Fan der gegenwärtigen Krise“ geoutet und eine Krise der Europäischen Institution im Detail analysiert. Und der Philosoph Konrad Paul Liessmann fügte an: „Die EU oszilliert zwischen Nicht-Mehr und Noch-Nicht.“ Europa sei noch nicht dort angekommen, wo es Visionäre der Integration gerne sehen würden. Eine höchst kritische Zwischenbilanz wurde beim Mediengipfel über den Umgang der ungarischen Regierung mit der Medienfreiheit gezogen. Der führende österreichische Ökonom Stephan Schulmeister wiederum forderte die europäische Politik zu sofortigem Umdenken auf, um die Schuldensituation doch noch in den Griff zu bekommen. Und der Regierungschef von Liechtenstein, Klaus Tschütscher, warnte in Diskussionen u.a. mit dem ehemaligen EU-Kommissar Franz Fischler, dem deutschen Politologen und Regierungsberater Werner Weidenfeld, dem ehemaligen österreichischen Vizekanzler und heutigem Vizechef der Europäischen Investitionsbank Wilhelm Molterer sowie Charles King Mallory IV, Chef des Aspen Instituts in Berlin, davor, dass künftig immer stärker mit der Angst Politik gemacht werden könnte: „Die Bevölkerung will die Wahrheit, nicht die politische Lüge!“

Impressionen vom Mediengipfel finden Sie hier: APA-Fotodatenbank

Auch die ausführliche Video-Dokumentation steht nun online zur Verfügung.

Initiiert wurde der Mediengipfel vor fünf Jahren von der Kommunikationsagentur pro.media, seither wird die Veranstaltung in enger Kooperation mit der Lech Zürs Tourismus GmbH organisiert. Im Rahmen des Mediengipfels am Arlberg treffen sich alljährlich führende Auslandskorrespondenten internationaler Medien mit österreichischen Medienmachern, um aus unterschiedlichsten Länderperspektiven aktuelle Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Medien sowie deren gesellschaftspolitische Auswirkungen zu analysieren. Diskutiert wurde beim diesjährigen Mediengipfel im Hotel Post, im Hotel Aurelio, am Rüfikopf sowie in der Allmeinde in Lech. Der 6. Mediengipfel am Arlberg findet 2012 wieder zum Wintersaisonstart in Lech statt.

Unterstützt wird das Treffen der Auslandskorrespondenten vom Verband der Auslandspresse in Österreich und Deutschland, Swarovski Tourism Service GmbH, Intersky, Mercedes Benz sowie den Medienpartnern Der Standard, APA - Austria Presse Agentur, ORF, Vorarlberger Nachrichten, NZZ – Neue Zürcher Zeitung, news aktuell sowie dem Presseclub Concordia.

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Flammendes Plädoyer für Europa: Autor Robert Menasse eröffnet den 5. Mediengipfel am Arlberg mit seiner Rede "Grüße nach Auschwitz!"

Foto: pro.media (Abdruck honorarfrei)

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Der zweite Tag des Mediengipfels am Arlberg startete mit einem Pressebrunch im Hotel Aurelio in Lech. Es diskutierten (v.l.) Charles Ritterband (NZZ), Zoltán Kiszelly (Politologe), Astrid Zimmermann (Presseclub Concordia), László Benda (ehem. Außenpolitik-Chef des staatlichen Fernsehens in Ungarn), Michael Frank (SZ) und Joseph Gepp (Falter).

Foto: pro.media (Abdruck honorarfrei)

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Internationale Expertenrunde - (v.r.) Stefan Menzel (Handelsblatt), Stephan Schulmeister, Franz Fischler, Moderatorin Susanne Glass (ARD), Klaus Tschütscher (LIE), Werner Weidenfeld (Politikwissenschafter), Roland Adrowitzer (ORF), Paul Laseur (Radio BNR, NL) - diskutierten beim 5. Mediengipfel am Arlberg unter dem Titel "Ende oder Wende - Zerbricht Europa?".

Foto: APA-Fotoservice/Lechner (Abdruck honorarfrei)

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Die Pressestunde in der Allmeinde markierte das Finale des 5. Mediengipfels am Arlberg. Am Podium: Ambros Kindel (Leiter APA-Außenpolitik), Ralph Scheide (österreichischer Botschafter in Berlin), Klaus Tschütscher (Regierungschef von Liechtenstein), Wilhelm Molterer (Vizepräsident der European Investment Bank und ehemaliger Vizekanzler sowie Finanzminister), Pascal Thibaut (ehemaliger Präsident der Auslandspresse in Deutschland und Korrespondent von Radio France International in Berlin) und Susanne Glass (ARD-Korrespondentin sowie Präsidentin der Auslandspresse in Wien).

Foto: pro.media (Abdruck honorarfrei)

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(v.l.) Mediengipfel-Initiator und pro.media-GF Stefan Kröll, Susanne Glass (ARD-Korrespondentin und Präsidentin der Auslandspresse in Wien), Klaus Tschütscher (Regierungschef von Liechtenstein) beim Mediengipfel 2011 in Lech.

Foto: pro.media (Abdruck honorarfrei)

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