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Ressort: Chronik, Events, Kultur, Tourismus, Achensee Tourismus
Datum: 01.6.2012
Ort: Achenkirch

achensee.literatour 2012: Hochkarätige Premiere mit Felix Mitterer und Franz Schuh

Das neue Literaturformat für Tirol, die achensee.literatour, startete am Donnerstagabend mit einem fulminanten Auftakt. Eröffnungsredner Franz Schuh zog das Publikum mit seiner pointierten Rede unter dem Titel „Was ist Literatur?“ in seinen Bann. Tirols Paradeautor Felix Mitterer, der in Achenkirch geboren wurde, überraschte im Gespräch mit „Die Zeit“-Redakteur Joachim Riedl mit sehr persönlichen, autobiographischen Anekdoten. Am heutigen Freitag startet die literarische Tour rund um den Achensee.

Am Donnerstagabend feierte die achensee.literatour, das neue Literaturformat für Tirol, Premiere im alten Widum in Achenkirch. Auf Einladung der Region Achensee werden künftig jährlich Autorinnen und Autoren aus dem deutschsprachigen Raum ihre neuesten Werke präsentieren. Den diesjährigen Auftakt bestritten der renommierte Essayist und Schriftsteller Franz Schuh sowie Tirols Paradeautor Felix Mitterer im Gespräch mit „Die Zeit“-Redakteur Joachim Riedl.

„Wir wollen mit dieser neuen Veranstaltung landschaftliche Schönheit mit hochkarätiger Kultur verbinden, was am Achensee auf einzigartige Weise möglich ist“, erklärte der Geschäftsführer von Achensee Tourismus, Martin Tschoner, in seinem Eingangsstatement. Künftig, so Tschoner, werde die Region alljährlich zum Gastgeber für Literatinnen und Literaten. Der Termin für die Folgeveranstaltung wurde daher bereits fixiert, die achensee.literatour wird im kommenden Jahr von 23. bis 25. Mai 2013 über die Bühne gehen.

Mit Franz Schuh konnte für den diesjährigen Auftakt ein Eröffnungsredner von Format gewonnen werden. Dieser „Extrembergsteiger in Sachen Denken und Sprache“, wie er von Joachim Riedl beschrieben wurde, sparte in seiner Rede nicht mit bissigen und pointierten Seitenhieben auf den Literaturbetrieb. Zugleich unterstrich er die Bedeutung dieser Kunstform: „Literatur ist eine Besonderheit der Kommunikation.“ Ihre Bedeutung beruhe unter anderem darauf, dass sie „Zeittöne“ wiedergebe, also unverwechselbare Eigenheiten jener Epoche, in der sie entstand. Für Menschen wie ihn, so Schuh, stelle Literatur schlichtweg eine Lebensnotwendigkeit dar.

Nach der beeindruckenden Rede von Franz Schuh bat Joachim Riedl den Tiroler Felix Mitterer aufs Podium. Als geborener Achenkircher war es für Mitterer eine Art Heimspiel. Der berühmte Autor verstand es zu überraschen, indem er im Gespräch mit Riedl seine eigene Biografie in den Fokus rückte. Mitterer rollte seine Kindheit auf, die geprägt war von zwei Müttern und der Ungewissheit über die Person des eigenen Vaters. Sichtlich gerührt erzählte er von der Suche nach seinem leiblichen Vater sowie der Rolle der beiden Mütter. Diese Offenheit beeindruckte auch das zahlreich erschienene Publikum, das den Ausführungen Mitterers gebannt lauschte.

Mitterer, Riedl und Schuh sorgten für einen Auftakt nach Maß bei der achensee.literatour 2012. Dem pflichteten auch der GF der Tirol Werbung, Josef Margreiter, sowie Posthotel-Chef Karl Reiter junior bei. Am heutigen Freitag wird die achensee.literatour ihre Rundreise um Tirols größten See starten. Dabei werden die Teilnehmer an ausgewählten Stationen, wie der Strandlounge in Pertisau oder dem Posthotel Achenkirch, in den Genuss von Lesungen namhafter Literaten wie Franzobel, Eva Rossmann, Christoph W. Bauer, Bernhard Aichner, Markus Köhle, Georg Haderer sowie Neo-Autor Chris Moser kommen.

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Rückfrage-Hinweis:

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Im Rathaus 387
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Der große Tiroler Autor Felix Mitterer verstand es, das Publikum mit sehr persönlichen Erzählungen aus seiner Kindheit am Achensee zu berühren.

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Literatur & Tourismus vereint am Achensee (v.r.): Martin Tschoner (GF Achensee Tourismus), die Literaten Felix Mitterer und Franz Schuh, Joachim Riedl (Die ZEIT) und Tirol Werber Josef Margreiter.

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Joachim Riedl (Die ZEIT, Büro Österreich) führte durch den Eröffnungsabend der achensee.literatour 2012.

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Beeindruckte mit seiner Eröffnungrede: Essayist und Autor Franz Schuh.

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Das Alte Widum in Achenkirch bot den würdigen Rabmen für den Auftakt der achensee. literatour.

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