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Ressort: Chronik, Events, Politik, Tourismus, Wirtschaft, Wissenschaft, Mediengipfel, Lech-Zürs Tourismus
Datum: 07.12.2013
Ort: Lech

Mediengipfel 2013: Österreich im Fokus

Zum Abschluss des 7. Mediengipfels am Arlberg warfen Auslandskorrespondenten einen kritischen Blick auf Österreich. Dabei wurden zahlreiche Probleme angesprochen, von der überfälligen Bildungsreform bis hin zum politischen Stillstand in Form der großen Koalition. Zugleich war man sich aber einig, dass Österreich, wie Europa im Allgemeinen, in einer privilegierten Position ist und die Herausforderungen durchaus lösbar sind.

Den Einstieg zur Abschlussdiskussion der Auslandskorrespondenten beim Mediengipfel am Arlberg gestaltete der Klubdirektor der neuen Parlamentspartei Neos, Stefan Egger. In seinem Impulsreferat beschrieb er die Aufbruchsstimmung, die der neuen Bewegung den Auftrieb verlieh und sie letztlich ins Parlament führte. Genau diese Aufbruchsstimmung vermisst ARD-Korrespondent Gordan Godec, der unter der Leitung des ehemaligen SPIEGEL-Korrespondenten Jürgen Kremb am anschließenden Podium den Blick von außen auf Österreich richtete. „Denn die Grundlage für Veränderung ist Emotion. Doch die fehlt in Österreich und Europa“, so Godec.

 

NZZ-Korrespondentin Meret Baumann plädierte für eine Bildungsreform: „Das duale Bildungssystem hat den deutschsprachigen Ländern zu einer niedrigen Jugendarbeitslosigkeit verholfen. Doch es braucht nun Maßnahmen, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben.“ Den Standpunkt der Jugend steuerte Michael Sagmeister bei, der als Stipendiat am Mediengipfel teilnahm und die Runde beim Abschlusspodium ergänzte: „Die Politik muss den jungen Leuten wieder Perspektiven geben.“ Andernfalls würde diese Generation ihr Glück anderswo versuchen. Neben aller Kritik brach Handelsblatt-Korrespondent Hans-Peter Siebenhaar am Ende eine Lanze für Österreich: „Das Land steht gut da und hat hervorragende Zukunftsaussichten. Es gibt zwar Probleme, aber die sind letztlich alle lösbar.“

 

Medienakademie liefert Hintergründe

 

Details zur Diskussion am Freitagabend sowie den DiskutantInnen am Podium finden Sie auf der Homepage der Medienakademie. Hier zeichnen Journalismus-StudentInnen der FH Wien sowie der FH Joanneum Graz unter der Leitung von Publizist Michael Fleischhacker für die Berichterstattung vom 7. Mediengipfel am Arlberg verantwortlich.

 

Mehr Bildmaterial vom Abschlusstag des Mediengipfels finden Sie zum kostenlosen Download unter www.apa.at.

 

 

 

Zum Mediengipfel am Arlberg

 

Der Mediengipfel am Arlberg hat sich in den sieben Jahren seines Bestehens zu einem europäischen Forum entwickelt, das alljährlich ganz bewusst in einem exklusiven Kreis von rund 100 Teilnehmern organisiert und abgehalten wird. Der Mediengipfel, der von der Kommunikationsagentur pro.media kommunikation 2007 initiiert wurde, wird neben der Lech Zürs Tourismus GmbH vor allem von der d. swarovski tourism services gmbh, dem Chalet N in Oberlech, sowie von Medienpartnern, wie dem Verband der Auslandspresse in Österreich und Deutschland, ORF, APA – Austria Presse Agentur, na news-aktuell, Der Standard, NZZ-Neue Zürcher Zeitung, Presseclub Concordia und Vorarlberger Medienhaus, sowie dem Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten getragen. Partner des diesjährigen Mediengipfels sind darüber hinaus Intersky, ÖHV – Österreichische Hoteliervereinigung, Mercedes Benz, Gemeinde Lech und das Land Vorarlberg.

 

Weiter Informationen: www.mediengipfel.at

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Rückfrage-Hinweis:

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a-6764 Lech am Arlberg

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f: +43 5583 3155

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Zum Abschluss des 7. Mediengipfels am Arlberg warfen Auslandskorrespondenten einen kritischen Blick auf Österreich. Dabei wurden zahlreiche Probleme angesprochen, von der überfälligen Bildungsreform bis hin zum politischen Stillstand in Form der großen Koalition.

Foto: pro.media kommunikation/APA-Fotoservice/Lechner (Abdruck honorarfrei)

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Goran Godec, Meret Baumann, Jürgen Kremb, Hans-Peter Siebenhaard, Michael Sagmeister (v.li. n. re.) - die Teilnehmer der aktuellen Pressestunde im Rahmen des 7. Mediengipfels am Arlberg.

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Um auch Studierenden diverser europäischer Universitäten die Teilnahme am Mediengipfel zu ermöglichen stellten die EU-Parlamentarier Othmar Karas (Vizepräsident des EU-Parlaments), Eva Lichtenberger (Grüne/EFA) und Wolfgang Kreissl-Dörfler (S&D, Deutschland - nicht im Bild) insgesamt zwölf Stipendien zur Verfügung.

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