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Ressort: Wirtschaft, Wissenschaft, Standortagentur Tirol
Datum: 31.1.2014
Ort: Innsbruck / London / Sotschi

Standortagentur Tirol: Wirtschaftsstandort profitiert von den Olympia-Auftritten

Rund um die Olympischen Winterspiele in Sotchi wird die Standortagentur Tirol im Austria Tirol House wieder internationale Wirtschafts- und Industriekontakte knüpfen. Dass sich dieses Engagement rechnet, zeigen die konkreten Ergebnisse der Auftritte bei Olympia 2012 in London. Erst Ende Jänner besuchte eine hochkarätige Delegation englischer Investoren Tirol, um Beteiligungsmöglichkeiten bei heimischen Start-up-Unternehmen zu prüfen. Und auch der Tiroler Wärmepumpen-Produzent Heliotherm konnte die Früchte rund um die Olympia-Auftritte in London ernten und den Markteinstieg in Großbritannien und Schottland erfolgreich starten.

Der Investors Trip sei aus Kontakten entstanden, die bei Olympia 2012 in London geknüpft wurden, erzählt Harald Gohm, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol: „ Es ist sehr erfreulich, dass zehn hochkarätige Investoren dazu gewonnen werden konnten, sich für Tiroler Technologien so konkret zu interessieren.“  Aus vergangenen Jahren wisse man bereits, wie gut es funktioniere aus der Bekanntheit des Tourismus heraus konkrete Kooperationen für Wirtschaft und Wissenschaft in Tirol zu schaffen. Deshalb seien die internationalen Auftritte im Verbund mit der Tirol Werbung als Markenpartner im Austria Tirol House erfolgreich.

 

 

„Die Investoren, die wir für drei Tage in Tirol begrüßen konnten, sind potentielle Geldgeber für junge Tiroler Start-Ups, die Netzwerke suchen und Kapital brauchen. Olympia hat sich diesbezüglich als ideale Plattform bewiesen und daher freuen wir uns besonders, im Rahmen unserer Präsenz in Sotchi 2014 entsprechend neue Kontakte schließen zu können“, freut sich Gohm über die konkreten Impulse für den Wirtschaftsstandort.

 

 

 

„Wir sind eine Gruppe von zehn Investoren und UnternehmerInnen aus dem Technologiebereich. Mit der Standortagentur Tirol sind wir während der Olympiade 2012 in London in Kontakt gekommen. Bekannt war uns Tirol bis dahin als Tourismusstandort, nun hatten wir die Möglichkeit, Tirol auch als einen innovativen Wirtschaftsstandort zu entdecken. Von verschiedenen Tiroler Start-ups, die wir während der letzten Tage kennenlernen durften – wie zum Beispiel Vira Therapeutics, VeroPay oder visalyze – sind wir begeistert.“

 

David Soskin, Mitgründer des Investmentfonds Howzat Partners LLP sowie non-executive Director der Momondo Group, kam mit der Absicht nach Tirol, konkrete Investmentmöglichkeiten im Bereich „Digital Business“ zu prüfen. Die Erwartungen des Investment-Profis, der immerhin an Branchengrößen wie trivago.com oder mySupermarket.com beteiligt ist, wurden nicht enttäuscht: „Der unternehmerische Geist der Firmen, die sich im Rahmen des Investors Trip präsentiert haben, hat mich ebenso beeindruckt wie die Tatsache, welch hoher technologischer Entwicklungsgrad von Tirol ausgeht.“

 

Syd Nadim, Executive Chairman & Gründer von clock., einer englischen Investment-Firma, ergänzt: „Als ich zu diesem Investors Trip eingeladen wurde dachte ich als erstes an eine tolle Gelegenheit für einen kurzen Skiurlaub. Doch bereits am ersten Tag war ich überrascht darüber, welche großartigen Geschäftsmodelle hier in Tirol entwickelt werden. Man merkt, dass diese Bergkulisse offenbar gut für Kreativität und Work-Life-Balance ist. Auch die Verquickung zwischen Unternehmen und den Universitäten hier in Tirol hat mich sehr beeindruckt. Wir sind dankbar hier sein zu dürfen, denn einige der Projekte, die uns hier präsentiert wurden, hatten bis dato noch nicht die Gelegenheit, außerhalb von Tirol oder Österreich vorgestellt zu werden. Für uns als Investoren ist das natürlich sehr wertvoll, einen Einblick in Start-ups zu bekommen,  auf die wir außerhalb Tirols vermutlich nicht aufmerksam geworden wären.“

 

Konkret ortet Park-Tonks viele Möglichkeiten österreichische Unternehmen im Bereich Pharma und Life Sciences mit dem Cluster in Cambridge zu vernetzen: „In Cambridge sowie in Tirol und Wien gibt es ähnliche Cluster mit innovativen Forschungseinrichtungen und Universitäten. Wir stellen Kontakte zwischen Firmen und Investoren her und unterstützen gerne weitere innovative KMUs aus Österreich beim Markteintritt.“

 

Internationale Kontakte als Chance für Tiroler Unternehmer

 

Auch Christoph Holz, Geschäftsführer der visalyze GmbH, einem Tiroler Start-Up, sieht in der Initiative der Standortagentur Tirol eine große Chance. visalyze sei ein Tiroler Start-up Unternehmen, das sich mit der Visualisierung von Big Data am Beispiel von Social Media beschäftigt. Die Visualisierungen würden es ermöglichen, komplexe Vorgänge in Social Media auf intuitive Weise zu verstehen, Prognosen zu treffen und für sich zu nutzen. Holz bestätigt: „So nah und so intensiv kommt man sonst nur schwer an derartig hochkarätige Investoren heran. Die Agenda, die sich die Standortagentur Tirol vor vielen Jahren gesetzt hat, nämlich das breite Portfolio des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Tirol an Investoren-Netzwerke heranzutragen, trägt nun Früchte. Hier wurde viel Weitblick bewiesen, jetzt heißt es ‚dran bleiben‘!“

 

Heliotherm konnte durch Olympia in Großbritannien Fuß fassen

 

Der olympische Einsatz in London hat auch für Heliotherm mit Sitz in Langkampfen im Tiroler Unterland Erfolg gebracht. Für das Unternehmen, das bereits zu den führenden Wärmepumpenherstellern Europas zählt und rund 85 Mitarbeiter beschäftigt, erleichterten die Standortagentur Tirol und der Cluster „Erneuerbare Energien Tirol“ sowie der Auftritt bei der größten englischen Energiemesse „Ecobuild“ im Vorfeld der Olympischen Spiele in London den Markteintritt in Großbritannien und Schottland.

 

Andreas Bangheri, Gründer und Geschäftsführer von Heliotherm: „Unser Ziel ist es, den Markt weiter auszubauen. Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten Jahren Tausende Maschinen in England absetzen können.“ Bereits heute arbeitet Heliotherm mit 170 Kompetenzpartnern zusammen, weist eine Exportquote von 80% auf und hat bisher mehr als 30.000 Wärmepumpen eingebaut.  Vom internationalen Netzwerk der Standortagentur Tirol profitiere man dennoch, bestätigt Bangheri: „Als Tiroler Unternehmen hat man manchmal Hemmungen, über die Grenzen hinauszuschauen. Die Standortagentur Tirol bietet uns bei ihren Engagements im Ausland eine sehr gute Plattform, das Land Tirol und sein wirtschaftliches Umfeld zu präsentieren.“ 

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Englische Investoren zeigten sich von den Tiroler Start-up-Unternehmen beeindruckt (v.l.): Standortagentur Tirol-GF Harald Gohm begrüßte unter anderen die Investoren Joanna Park-Tonks (AMC Network) und David Soskind (Momondo Group & Howzat Partners LLP) in Tirol und schuf damit attratkive Präsentationsmöglichkeiten für Tiroler Start-ups, unter ihnen Christoph Holz (GF visalyze GmbH).

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Ein Engagement, das sich bezahlt macht: „So nah und so intensiv kommt man sonst nur schwer an derartig hochkarätige Investoren heran“, bestätigte auch Christoph Holz (GF visalyze GmbH, re.), der sein Geschäftsmodell vor der zehnköpfigen Investorengruppe präsentierte.

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v.l.: Syd Nadim (Executive Chairman & Gründer der britischen Investment-Firma clock.) mit Harald Gohm (GF Standortagentur Tirol), Xavier Adam (AMC Network) und dem Tiroler Entrepreneur Christoph Holz (GF visalyze GmbH) am Rande des Investors Trip Ende Januar in Innsbruck.

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Der Investors Trip ist aus Kontakten entstanden, die von der Standortagentur Tirol im Rahmen ihres Auftritts bei Olympia 2012 in London geknüpft wurden. Ende Jänner besuchte nun eine hochkarätige Delegation englischer Investoren Tirol, um Beteiligungsmöglichkeiten bei heimischen Start-up-Unternehmen zu prüfen.

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Im Sommer 2012 wurde der Grundstein gelegt: Im Rahmen der "Tirol Technology Night" im Austria Tirol House präsentierten (v.l.) Harald Gohm (Standortagentur Tirol), Univ.-Prof. Dr. Lukas Huber (Oncotyrol) und Univ.-Prof. Dr. Rudolf Grimm (Universität Innsbruck) gemeinsam die Stärken des Wirtschafts- und Technologiestandorts Tirol in London.

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