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Ressort: Freizeit, Tourismus, Wirtschaft, Stadtmarketing Hall in Tirol
Datum: 07.3.2014
Ort: Berlin | Hall in Tirol

ITB 2014: Hall in Tirol erhält Beifall für die Bewerbung als UNESCO-Weltkulturerbe

Bei der ITB in Berlin – der größten internationalen Reisemesse – erhielt Hall in Tirol viel Anerkennung für die aktuelle Bewerbungsphase. Bereits Ende Jänner wurden die umfassend erarbeiteten Unterlagen in Paris eingereicht, über ein Jahr lang wird der Prüfungsprozess dauern. Von der Auszeichnung als UNESCO-Weltkulturerbe verspricht sich Hall in Tirol viele positive wirtschaftliche und touristische Effekte. Die ITB nutzten die Verantwortlichen u.a. auch zum Austausch mit anderen Beitrittskandidaten.

Hall in Tirol am Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe – allein diese Tatsache sorgte in Berlin für viel Aufmerksamkeit. Auch Österreichs Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner gratulierte neben vielen Spitzenvertretern der heimischen Tourismuswirtschaft bei seinem Besuch in der ITB-Österreichhalle zur gelungenen Einreichung. Einig zeigten sich die Experten, dass die Auszeichnung viel internationale Aufmerksamkeit bringen würde und der Werbewert enorm sei.

Die Reisemesse in Berlin nutzte Hall in Tirol auch um sich international im Kreise der UNESCO Welterbestätten noch besser zu vernetzen. So informierte sich beispielsweise Horst Wadehn, Vorsitzender des UNESCO Welterbestätten in Deutschland e.V., interessiert über die Entwicklungen. Aber auch mit anderen aktuellen Bewerbern fand in Berlin ein interessanter Austausch statt. Mit den Repräsentanten der Franckeschen Stiftungen zu Halle, die auf der deutschen Vorschlagsliste für das UNESCO Weltkulturerbe stehen, wurde beispielsweise rege über die Herausforderungen und Chancen des Bewerbungsprozesses diskutiert.

Hall in Tirol ist mit der Münzstätte als Geburtsort des Talers und der größten erhaltenen Altstadt Westösterreichs eine der bedeutendsten kultur- und wirtschaftshistorischen Städte Tirols. Mit der Bewerbung zum UNESCO-Weltkulturerbe setzt Hall in Tirol einen weiteren Schritt, um das Bewusstsein dafür in ganz Europa bzw. international zu stärken. Schon heute ist das gesamte Ensemble der Altstadt unter Schutz gestellt, und ein Masterplan stellt sicher, dass die historische Altstadt ein vitaler Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsraum ist und auch zukünftig bleiben wird.

In die Welterbeliste werden nur Stätten aufgenommen, die nach Meinung des Welterbekomitees herausragende universelle Bedeutung aus historischen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Gründen haben. Im 15. Jahrhundert wurde in Hall in Tirol mit dem „Guldiner“, die sogenannte „Taler-Währung“ erfunden. Aber auch die erste funktionierende industrielle Münzprägung, die Walzenprägung, wurde hier entwickelt. Diese Technologie verbreitete sich in ganz Europa, einem größeren Verbreitungsgebiet als die heutige Euro-Zone, und galt für einen Zeitraum von über 180 Jahre als „state of the art“. Als Weltkulturerbe vorgeschlagen wird die Münze Hall in Verbindung mit der Haller Altstadt: Hier wurde ein geschlossenes Altstadtensemble nicht nur erhalten, sondern wurde und wird zum vitalen Lebens- und Wirtschaftsraum weiterentwickelt.

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Österreichs Bundesminister Reinhold Mitterlehner (rechts) gratulierte den Vertretern, Caroline Schneider und Martin Friede von Hall in Tirol bei seinem Besuch auf der ITB in Berlin zur Bewerbung als UNESCO-Weltkulturerbe.

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Horst Wadehn, Vorsitzender des UNESCO Welterbestätten in Deutschland e.V., informierte sich bei Caroline Schneider vom Stadtmarketing Hall in Tirol über den aktuellen Bewerbungsprozess.

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Auf der ITB in Berlin wurde der Austausch mit anderen aktuellen Bewerbern für das UNESCO-Weltkulturerbe gesucht. Im Bild (v.li.): Sina Lehmann, Andrea Klapperstück (beide Vertreterinnen der Franckeschen Stiftungen – Förderverein Welterbe an Saale und Unstrut e.V.) mit Caroline Schneider vom Stadtmarketing Hall in Tirol.

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