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Ressort: Mode, Swarovski Kristallwelten Store Wien, Swarovski Kristallwelten Store Innsbruck, Kunst
Datum: 10.4.2014
Ort: Wien, Innsbruck

Design-Heimspiel: Marios Schwab inszeniert Swarovski Wien und Swarovski Innsbruck

Für die Neuinszenierung ihrer Ausstellungsflächen holen sich Swarovski Wien und Swarovski Innsbruck Unterstützung von den internationalen Runways: Marios Schwab spannt eine einzigartige Installation über beide Standorte, und erzählt eine Geschichte mit zwei unterschiedlichen Zugängen. Der Designer mit griechisch-österreichischen Wurzeln ist eine Größe der internationalen Fashionindustrie. Unter dem Titel „Chiarascura“, frei interpretiert ein Spiel mit Licht, Schatten und Weiblichkeit, erforscht Schwab die tiefgründigen Facetten der Frau, und spielt dabei mit Symbolismus, Klassizismus und Intimität.

Swarovski Wien und Swarovski Innsbruck verwandeln sich in regelmäßigen Abständen in unkonventionelle Bühnen für Kreative aus Kunst, Kultur und Fashion. Unter dem Titel „Chiarascura“ setzt Marios Schwab, Modedesigner mit griechisch-österreichischen Wurzeln, die Kuben und das „Stage“-Schaufenster bei Swarovski Wien sowie die Wunderkammer und die Spiegelwand bei Swarovski Innsbruck neu in Szene. Ab 10. April löst Marios Schwab die Installationen von Hutdesigner Philip Treacy und Künstlerin Hilda Hellström ab.

„Chiarascura“: Weiblichkeit in Form von Mythos, Kontrast und Illusion
Grundformel des Installationskonzeptes von Marios Schwab ist die Verschmelzung von Kristall und Mode, wenngleich nicht so, wie man es erwartet. Zwar versteht sich Schwab perfekt auf den Umgang mit Kristall, er selbst verwendet es auf elegante und selbstbewusste Art und Weise bei seinen Laufstegkreationen, die bereits eine große, auch prominente, Fangemeinde haben. Doch anstatt nur seine kristalline Mode zu thematisieren, setzt Marios Schwab seine Entwürfe in einen kulturgeschichtlichen Kontext, und überträgt damit seine Designphilosophie auf das Ausstellungsthema: die Erforschung der Weiblichkeit, die Suche nach den Geheimnissen der Frau. Lichtbrechung, Abstraktion, Illusion, Verborgenes, aber auch Surreales spielen in der Gesamtkomposition tragende Rollen.

Bezeichnend schwebt darüber der Titel „Chiarascura“. Hier spielt Schwab mit dem Begriff „Chiaroscuro“, mit dem bereits in der Kunst des 16. Jahrhunderts die Hell-Dunkel-Malerei, das Spiel mit Licht und Schatten bezeichnet wurde. Indem er den Begriff feminisiert, rückt Marios Schwab ein ganz spezielles Licht-Schatten-Spiel in den Mittelpunkt, nämlich die offensichtlichen und die verborgenen Seiten der Frau. Zur Illustration arbeitet der Designer mit vielen unterschiedlichen Stilmitteln. Sie reichen von starken Symbolen wie Schlüssellöcher oder Schleier über Anklänge aus dem „filme noir“, der Antike und dem Art Déco bis hin zum Einsatz von Kristall, Licht und Farbe. Für die Inszenierung von „Chiarascura“ holte sich Schwab Gideon Ponte an seine Seite, einen Experten des Set und Production Designs: gemeinsam entwickelten sie das Konzept zur finalen Umsetzung.

Swarovski Wien: Zeitreise mit vertrauten Elementen
Bei seinem Konzept für die Kuben in den Fassaden von Swarovski Wien sowie im bekannten „Stage“-Fenster hinaus auf die Kärntner Straße setzt Marios Schwab auf vertraute Elemente aus unterschiedlichen Genres und Epochen, und auf Inspirationen durch berühmte Persönlichkeiten. Eine schemenhafte Frauengestalt hinter einem Schleier, in unheimliches Licht getaucht. Eine faszinierende Silhouette, zurückgezogen in ihre eigene Welt, gekleidet in eine spektakuläre Laufstegkreation. Das unverwechselbare „Kleine Schwarze“ neben einer Figur der Antike als reizvolle Gegenüberstellung. Ein angedeuteter Fahrstuhl, Rückzug oder Enthüllung hinter dessen Gitter, je nachdem, wohin man sich bewegt. Auch bei Swarovski Wien greift Marios Schwab auf den Effekt des Licht- und Schattenspiels zurück, durchzieht es jedoch mit mehr Gegenständlichkeit. Wer die vielen Anspielungen richtig deutet, wird die Inspirationsquelle des Designers wiedererkennen. Für alle anderen sind die Installationen spannende „Suchbilder“, optische Täuschungen, Surrealismus ausgedrückt in Symbolen.

Swarovski Innsbruck: Intimität
„Bei meinen Kollektionen ist Kristall nicht nur Schmuckelement, sondern ein Instrument, um verschiedene Bereiche des Körpers und der Kleidung zu beleuchten“, sagt Marios Schwab über seine Arbeit mit Swarovski Kristall. „Manchmal entsteht auf dem Kleid eine Gesteinsformation, manchmal bedeckt es einfach nur Nacktheit. Die Facetten von Kristall verändern die Wahrnehmung, manches wird hell, anderes bleibt im Dunkeln. Und dann möchte man mehr wissen.“ Dieser „Flirt“ zwischen Kontrasten, diese spielerische Herausforderung der dem Menschen angeborenen Neugierde gegenüber dem Unbekannten, ist eine der zentralen Säulen von Marios Schwabs Installation in der Wunderkammer von Swarovski Innsbruck. Bilder wunderschöner, femininer Körper bewegen sich in überdimensionalen Kristallformen, und verbergen mehr als sie preisgeben. Der Besucher steht davor und möchte intuitiv mehr wissen, durch den Kristall und das Schlüsselloch in die Seele der Frau schauen, doch anstatt Antworten zu finden, bleibt ihm dank des raffinierten Facettenspiels nur die Mystik des Erahnens. Die Wahrnehmung verändert sich – das Bild ist ein Eindringen in eine intime Sphäre, die durch ihre Abstraktion jedoch gewahrt bleibt.

Um Nahaufnahmen geht es auch in der Spiegelwand im Eingangsbereich: Inspiriert von Marlene Dietrich, einer der wohl größten Fashionikonen der Geschichte, zeigt Marios Schwab hier buchstäblich bestimmte „Ausschnitte“ seiner Arbeit. Filigrane Linien aus Kristall zeichnen Kragenformen nach, mit denen die Dietrich auf Bild, Bühne und Leinwand zur Legende geworden ist, und die in Form von Kollektionsstücken von Marios Schwab aus den vergangenen Jahren eine Renaissance erleben. Diese „Collars“, die Kragenelemente der Kleider, wirken gleichermaßen wie eine Illusion, und geben dem Betrachter das Gefühl, ein Schmuckstück zu sehen, ein Halsband zu tragen, verbergen jedoch den Abschluss des Stoffes, womit sich der Kreis zu „Chiarascura“ stimmig schließt: in Licht und Schatten verwebt Marios Schwab das Sichtbare mit dem Unsichtbaren.

„Chiarascura“ ist bis Herbst 2015 bei Swarovski Wien und Swarovski Innsbruck zu sehen.

Weitere Pressebilder (300 dpi) stehen HIER zum Download zur Verfügung (bis 8.5.2014 online).

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Über Marios Schwab
Der Name Marios Schwab ist ein Synonym für einen außergewöhnlich konzeptionellen, theoretisierenden Modestil, bei dem ein durchgehend körperbetontes Design im Vordergrund steht. Schon früh entschied sich der Designer für eine Ausbildung in Mode und Textilwirtschaft an der renommierten HLW Annahof in Salzburg, später besuchte er die Modeschule ESMOD in Berlin. Es folgte ein Studium am berühmten Londoner Central Saint Martins College, unter der Federführung seiner Mentorin Louise Wilson. Die internationale Modebühne betrat Schwab erstmals 2005, kurz danach wurde er von den British Fashion Awards 2006 als „Best New Designer of the Year“ ausgezeichnet, und erhielt 2007 den weltberühmten Swiss Textiles Award. Sein Debüt auf der Londoner Fashion Week sorgte 2007 für Begeisterung. 2009 wurde Marios Schwab zum Creative Director des amerikanischen Kultlabels Halston ernannt, und seine Kreationen, die er bis 2011 für das Label schuf, wurden von der VOGUE als „himmlische Verbindung“ gefeiert.

Jede Saison gelingt es Marios Schwab aufs Neue, die Laufstege mit einer Ästhetik zu verzaubern, die gewagt und mutig ist, und gleichzeitig geprägt von traditionellen Handwerksmethoden sowie dem Einsatz modernster Technologien. Der weibliche Körper ist die perfekte Leinwand für Schwabs Kreationen. Mit den Mitteln der Kunst, Musik und mit Inspirationen aus der ihn umgebenden Welt erforscht er präzise und deswegen so erfolgreich die weibliche Silhouette. Damit hat die Marke Marios Schwab bereits eine beachtliche Zahl prominenter Fans gewonnen (unter anderem Kristen Stewart, Blake Lively, Marianne Cotillard und Amanda Seyfried), sowohl auf dem Roten Teppich als auch in der internationalen Fashionpresse.

Mode von Marios Schwab ist erhältlich bei Amicis Vienna: www.amicis.at

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Unter dem Titel „Chiarascura“ setzt Modedesigner Marios Schwab die Kuben und das „Stage“-Schaufenster bei Swarovski Wien sowie die Wunderkammer und die Spiegelwand bei Swarovski Innsbruck neu in Szene.

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Freuten sich gemeinsam über die gelungene Neuinszenierung der Kuben von Swarovski Wien (v.l.): Stefan Isser (Gschäftsführer der d. swarovski tourism services gmbh) und Modedesigner Marios Schwab.

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Bei seinem Konzept für die Kuben von Swarovski Wien setzt Marios Schwab auf vertraute Elemente aus unterschiedlichen Genres und Epochen.

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Bei der Eröffnung der Ausstellung „Chiarascura“ am 9. April bei Swarovski Wien: Designer Marios Schwab (li.) mit Gery Keszler (Life Ball).

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Reizvolle Gegenüberstellung in einem der Kuben von Swarovski Wien: Das unverwechselbare „Kleine Schwarze“ neben einer Figur der Antike.

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Modedesigner Marios Schwab bei den letzten Vorbereitungen seiner Neuinszenierung bei Swarovski Wien.

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Zusammen mit dem Modedesigner Marios Schwab inszeniert Swarovski ab April 2014 spannende Ein- und Ausblicke für die beiden Stores in Wien (Bild) und Innsbruck.

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„Chiarascura“ von Modedesigner Marios Schwab (Bild) ist bis Herbst 2015 bei Swarovski Wien und Swarovski Innsbruck zu sehen.

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