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Ressort: Bildung, Wissenschaft, Destination Wattens Regionalentwicklung GmbH, Kinder
Datum: 23.1.2015
Ort: Wattens

FIRST LEGO League (FLL) in Tirol: Regio (31. Jänner) und Semifinale South (1. Februar) erneut in Wattens

Seit 1998 wird der weltweite Roboter-Wettbewerb First Lego League (FLL) ausgetragen. Bereits zum dritten Mal ist TiRoLab, das von Michael Sieb gegründete „Tiroler Roboter Labor“, der regionale Partner für die österreichischen Vorausscheidungen, und so findet das Semifinale South genauso wie die Tiroler Regionalausscheidung auch in diesem Jahr wieder in Wattens statt. Das Motto des diesjährigen Bewerbs lautet „Das Klassenzimmer der Zukunft“.

Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, dass es Spaß macht und spannend ist, sich mit Technik zu beschäftigen – dieser Aufgabe hat sich das mit dem Tiroler Innovationspreis ausgezeichnete Wattener Unternehmen TiRoLab voll und ganz verschrieben. Ein Mosaikstein in diesen Bemühungen ist der weltweite Roboter-Wettbewerb FIRST LEGO League (FLL), der in Österreich seit 2003 ausgetragen wird: Dr. Michael Sieb (Gründer und Geschäftsführer TiRoLab) organisiert mit seinem Team bereits zum dritten Mal in Folge die Tiroler Vorausscheidungen und das Semi-Finale South des Bewerbs.

FIRST LEGO League – Kinder und Jugendliche aus der ganzen Welt machen mit
FLL gibt es seit 1998 – entstanden aus der Zusammenarbeit der amerikanischen FIRST-Stiftung (For Inspiration and Recognition of Science and Technology) mit LEGO. Inzwischen ist das Projekt weltweit etabliert – 2012 traten beispielsweise 20.000 Teams in 70 Ländern an. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die regionale Verankerung - FLL Zentraleuropa wird vom gemeinnützigen Verein „Hands on Technology“ immer mit Partnern vor Ort wie z.B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen oder wie im Fall von TiRoLab spezialisierten Bildungseinrichtungen, organisiert.
 
„FIRST LEGO League (FLL) ist ein Förderprogramm, das Kinder und Jugendliche in einer  inspirierenden Wettbewerbs-Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heranführen möchte. Kinder und Jugendliche werden angespornt, im Team gemeinsam kreativ zu werden und komplexe Aufgaben zu bewältigen. Teilnehmen können Schulklassen, Jugendgruppen oder private Teams, die Kinder sollten zwischen 10 und 16 Jahre alt sein, ein Team besteht aus 5 bis 10 Mitglieder. Die Schülerinnen und Schüler planen, programmieren und konstruieren einen autonomen Roboter, um mehrere Aufgaben – „Missionen“ – zu erfüllen und forschen zusätzlich zu einem vorgegebenen naturwissenschaftlichem Thema.  Ein erwachsener Coach – in Tirol sind dies zu 90% engagierte Lehrer – begleitet die Teams in der ca. 8-wöchigen Vorbereitungszeit, in der sich die Kids intensiv mit der Aufgabe auseinandersetzen. Die Ergebnisse präsentieren sie dann der FLL-Jury.“, beschreibt Michael Sieb den Bewerb.

31. Jänner – Regionalausscheidung, 1. Februar: Semifinale Süd
Für die Regionalausscheidung am Samstag, den 31. Jänner sind 12 Teams angemeldet - ab 12.30 Uhr wird es spannend. Am Sonntag geht es in Wattens dann mit dem Semifinale Süd weiter - hierfür sind 16 Teams qualifiziert. Die Kids kommen aus den österreichischen Regionalbewerben: Wien, St. Pölten, Graz, Linz, Wattens und Bregenz sowie aus den beiden Regionalbewerben von Waldorf (D) und Göppingen (D).

Für das Publikum gibt es aber nicht nur die spannenden Bewerbe: Ein abwechslungsreiches, informatives Rahmenprogramm macht einen Ausflug nach Wattens doppelt interessant: Unter anderem ist Swarovski mit seiner Lehrwerkstatt zu Gast – die Kids können direkt miterleben, wie z.B. ein Lehrling hier an der CNC-Drehmaschine arbeitet. Das Fablab Wattens ist mit einem 3D Drucker und einer T-Shirt-Presse „am Start“.

Standortagentur Tirol,  Swarovski und Destination Wattens unterstützen die Bewerbe
Andreas Braun (Destination Wattens) erklärt, warum er das Projekt gerne fördert: „Das leidenschaftliche Bekenntnis zum Experiment sowie die ungebrochene Neugierde für technologische Neuerung prägten als wesentliche Maximen die 120- jährige Unternehmenskultur von Swarovski. Es freu mich ganz besonders, dass der kompetitive Funke auch auf eine ambitionierte Schülergruppe aus Wattens übergesprungen ist.“
Auch die Standortagentur Tirol ist gerne Partner der FLL: „Die Vernetzung von Information und Kommunikation zwischen Menschen, Maschinen und Produkten unter dem Schlagwort Industrie 4.0 birgt große Potenziale besonders für die heimische Industrie und Produktion. Hier ist IT-Expertise ebenso gefragt wie Robotik-Know-how. Deshalb erhebt die Standortagentur Tirol in diesem Frühjahr als Ergänzung zu den bestehenden Ausbildungsangeboten den Bedarf bei heimischen Unternehmen, um darauf aufbauend zusätzliche Ausbildungs- und Qualifizierungspakete für Fachkräfte zu schnüren. Mit der First Lego League kommen schon Schülerinnen und Schüler - unsere Fachkräfte von morgen - möglichst früh an diese Materie heran - wichtig für die Tiroler Unternehmen und für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Tirol.“, so Harald Gohm.

Die Durchführung eines so großen Wettbewerbs ist nur durch die tatkräftige Unterstützung von Partnern und Sponsoren möglich: Destination Wattens, Swarovski, SAP, Hands-on-Technology, MCI, CAST, Standort Agentur Tirol, MRT PLM, Junge Uni Innsbruck, Förderverein Technik sowie Technogate Tirol.

TiRoLab = Tiroler Roboter Labor
„Wir wecken die Neugier auf Technik und machen sie spielerisch greifbar“, so beschreibt Dr. Michael Sieb kurz und prägnant, wofür TiRoLab steht. Alters- und vor allem auch gender-gerechte Workshops und Kurse – für Kindergartenkinder genauso wie für Studierende – ermöglichen die aktive Auseinandersetzung mit Roboter-Technologien wie Mechanik, Elektronik und IT. „Abseits des schulischen Umfelds, nicht weil man etwas lernen muss, sondern weil Technik und das Experimentieren damit enorm viel Spaß macht – so möchten wir die Neugier wecken und vor allem das Selbstvertrauen in die eigenen technischen Fähigkeiten fördern“, beschreibt Sieb den Zugang, den TiRoLab wählt.
Im Jahr 2102 wurde TiRoLab, das mit Unterstützung des CAST Gründerzentrums gegründet wurde, mit dem Tiroler Innovationspreis in der Kategorie innovativste Dienstleistung ausgezeichnet. Auch die Zusammenarbeit mit der Industrie, Bildungseinrichtungen und Universitäten ist für Sieb wichtig: “Durch diese Kooperationen können wir Kindern und Jugendlichen zeigen, welche zukunftsträchtigen Berufsmöglichkeiten es im Technologie Bereich gibt.

Weitere Infos: www.facebook.com/FLL.Tirol

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Voldererweg 16
A-6112 Wattens

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Freuen sich schon auf den Bewerb in Wattens: Team "Die SAPtastischen 5" aus der Neuen Mittelschule Telfs.

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Coach und Lehrer Andreas Bellony begleitet die "SAPtastischen 5" in der Vorbereitung für die FLL-Bewerbe.

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(v.l.): Harald Gohm (Standortagentur Tirol), Michael Sieb (TiRoLab), Andreas Bellony (NMS Telfs), Andreas Braun (Destination Wattens) und Florian Becke (CAST - center for academic spin-offs tyrol) waren von der Präsentation der Schüler begeistert.

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Ließen sich das FLL-Wettbewerbs-Setting erklären: (v.l.) Harald Gohm, Michael Sieb, Andreas Braun und Florian Becke.

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