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Ressort: Chronik, Kultur, Architektur, Stadtmarketing Hall in Tirol
Datum: 06.2.2015
Ort: Hall in Tirol

Hall in Tirol: Bewerbungsprozess zur Aufnahme als Weltkulturerbe löste zahlreiche Impulse für die Stadtentwicklung aus

Vor fast genau einem Jahr wurde die Münze Hall in Tirol als österreichischer Kandidat zur Aufnahme in die Liste der Weltkulturerbe-Stätten in Paris vorgeschlagen. Der Bewerbungsprozess hat in Hall in Tirol im vergangenen Jahr viele positive Impulse ausgelöst.

Bereits mit der Pressekonferenz bzw. der öffentlichen Präsentation der Bewerbung im letzten Jahr konnte Hall medial große Aufmerksamkeit erzielen.  Die fundamentale Bedeutung, die der Münze Hall für das Geldwesen bzw. die wirtschaftliche Entwicklung Europas im Mittelalter zukam, wurde nicht nur für die Haller selbst, sondern für eine breite Öffentlichkeit weit über die regionalen Grenzen hinaus eindrucksvoll ins Bewusstsein gerückt.  Nicht nur in interessierten Fachkreisen, auch z.B. im touristischen Bereich konnte hier verstärktes Interesse für die Destination Hall in Tirol geweckt werden. Mit einer gelungenen Ausstellung, die seit September 2014 in der Burg Hasegg darüber informiert, was „Weltkulturerbe“ überhaupt bedeutet, aber auch die Inhalte der Haller Einreichung thematisiert, steht Interessierten direkt am „Ort des Geschehens“ fundiertes Material zur Verfügung.

Auch im Rahmen der Stadtentwicklung wurden durch die Bewerbung zusätzliche Akzente gesetzt: Wie man historische Werte erhält und trotzdem für die Bevölkerung  Lebens- und Wirtschaftsraum schaffen kann, ist und bleibt eines der wichtigsten Ziele der Verantwortlichen in Hall in Tirol.  Mit dem im Herbst 2013 gestarteten Bürger-Beteiligungsprozess und dem Managementplan als Grundlage wurden und werden hier Schritt für Schritt wichtige Punkte abgearbeitet – Verkehr und die bessere Anbindung der Burg Hasegg an die Stadt sind beispielsweise zwei Themen, die im Mittelpunkt stehen.

Im Bundeskanzleramt, Abteilung Denkmalschutz und Welterbe, weist man auf die aktuelle Situation hin: „Mit Hall in Tirol konnte der Staat Österreich einen wirklich würdigen Kandidaten als mögliches künftiges UNESCO Weltkulturerbe in Paris präsentieren.  Hall in Tirol reiht sich unter  37 weitere Kandidaten, die sich ebenso um diese Auszeichnung bemühen. Davon sind allein 19 aus dem amerikanischen und europäischen Raum, der als eine Kategorie gilt. Im europäischen Raum gibt es aktuell  die meisten ausgezeichneten Kulturerbestätten, daher ist es verständlich, dass die UNESCO die außereuropäischen Einreichungen eher forcieren möchte. Die Entscheidung im Juli 2015 ist abzuwarten, wobei schon jetzt klar ist, dass Hall in Tirol bereits aus dem laufenden Bewerbungsprozess  einen großen Nutzen zieht.“

Veranstaltungstipp:
In der Ausstellung ist bereits ein weiterer Veranstaltungshöhepunkt geplant: Am 26. März ist der bekannte und beliebte Haller Erzähler Christian Kayed mit seinem Ensemble zu „Tristan und Isolde“ – einer spannenden Erzählung mit Musik rund um einen Drachenkampf und Minnetrank, ein Gottesurteil und bittersüße Liebe – umrahmt von mittelhochdeutschen Liedern und Versen, zu Gast.

Weitere Informationen: www.hall-in-tirol.at/erbe

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Die Stadt Hall in Tirol mit der Münzstätte als Geburtsort des Talers und der größten erhaltenen Altstadt Westösterreichs bewirbt sich um die Auszeichnung als UNESCO-Weltkulturerbe.

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Die Münze Hall steht gemeinsam mit der historischen Altstadt im Zentrum der Bewerbung.

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DI Bruno Maldoner vom Bundesdenkmalamt begleitet den Bewerbungsprozess.

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