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Ressort: Events, Kultur, Swarovski Kristallwelten, Musik
Datum: 01.6.2015
Ort: Wattens/Tirol

Musik im Riesen 2015: Sechs Tage im Zeichen der Klangvielfalt

Das Matineekonzert des Artemis Quartetts und der abendliche Auftritt der Cappella Gabetta mit der meisterhaften argentinisch-französischen Cellistin Sol Gabetta bildeten am Sonntag, den 31. Mai 2015, den virtuosen Abschluss des diesjährigen Kammermusikfestivals „Musik im Riesen“. An den sechs Konzerttagen in den Swarovski Kristallwelten und im Business Building Brandtgut standen das Klavier als Soloinstrument und Kammermusik für Streicher im Mittelpunkt.

Ein Klavier und ein Pianist – fünf Mal waren dies die Protagonisten der Konzerte bei „Musik im Riesen“ 2015 in Wattens/Tirol. Gerade diese Konzentration auf das Genre Klavierrecital erlaubte es, charakteristische Züge im Spiel jedes einzelnen Musikers besonders deutlich wahrzunehmen. 

 

Mit dem jungen russisch-deutschen Pianisten Igor Levit eröffnete einer der aktuellen Shootingstars das Kammermusikfestival in den Swarovski Kristallwelten und erwies sich dabei als Meister des leicht dahinperlenden und energiegeladenen Spiels. Auf größtmögliche Texttreue, Klangschönheit und Ausdruckskraft setzte demgegenüber Richard Goode, der Grandseigneur der US-amerikanischen Pianisten. Expressiv und in den feinsten Nuancen von leisen Tönen bis zu großer Dramatik agierend zeigte sich Lars Vogt, der als Pianist, Dirigent und Lehrer – unter anderem beim Masterclass-Programm „Impuls“ – Musik immer aus mehreren Blickwinkeln betrachtet. Improvisation und freie Assoziation rückte Brad Mehldau, Jazzpianist mit engen Bezügen zur klassischen Musik, ins Blickfeld. Mit vornehmer Zurückhaltung setzte schließlich der Kanadier Marc-André Hamelin in der Matinee am vergangenen Samstag einen der Glanzpunkte des Festivals. Hochvirtuoses Spiel, ein ebenso abwechslungsreiches wie in sich stimmiges Programm und eine große Freiheit des Denkens und Fühlens zeichneten seinen Auftritt bei „Musik im Riesen“ aus.

 

Mit Hamelin, Goode und Mehldau gab das Kammermusikfestival Einblicke in die amerikanische Musikszene, in den fernen Kontinent lud auch das Artemis Quartett mit einem Satz aus Dvoraks „Amerikanischem“ als Zugabe. Zuvor hatte sein ebenso belebtes wie beseeltes Musizieren das Publikum begeistert und die Matinee am Sonntag zu einem der Höhepunkte von „Musik im Riesen“ werden lassen. Eine Entdeckung im Streicherschwerpunkt des Festivals war am Abend zuvor das junge britische Heath Quartet, das kurzfristig für das Belcea Quartet eingesprungen war und mit Werken von Haydn, Janácek und Beethoven überzeugte. Für den glanzvollen Abschluss am Sonntagabend sorgte die Cello-Solistin Sol Gabetta mit ihrer Cappella Gabetta und einem vielfarbigen Barockprogramm von Vivaldi bis Carl Philipp Emanuel Bach.

 

Positives Resümee der zwölften Auflage

„Bei ‚Musik im Riesen‘ 2015 waren an allen sechs Festivaltagen wunderbare Stücke in herausragenden Interpretationen zu hören. Das begann am Dienstag mit dem brillanten Pianisten Igor Levit und endete am Sonntag mit der grandiosen Cappella Gabetta. Das diesjährige Programm, bestehend aus Klavierrecitals und Kammermusik für Streicher, begeisterte das Publikum und die Resonanz war überwältigend“, resümiert der künstlerische Leiter Thomas Larcher und ergänzt: „Das Nachwuchsförderungsprojekt ‚Impuls‘, das zum dritten Mal stattfand, bot erneut tiefgreifende musikalische Begegnungen zwischen engagierten Nachwuchstalenten des Tiroler Landeskonservatoriums sowie der Musikschulen Innsbruck und Wattens und den erfahrenen Künstlern Viktoria Mullova und Matthew Barley sowie Lars Vogt. Dieses Projekt soll den jungen Interpreten entscheidende Impulse für die musikalische Zukunft geben.“

 

„Wir haben die nunmehr zwölfte Auflage des Kammermusikfestivals als ersten kulturellen Höhepunkt nach der großen Wiedereröffnung der erweiterten Swarovski Kristallwelten wieder auf besondere Weise erleben dürfen. Die vergangenen sechs Tage waren geprägt von sehr persönlichen und inspirierenden Musikerlebnissen sowie von der Möglichkeit, namhafte Künstler intensiv, aus nächster Nähe und in einem sehr speziellen Umfeld zu erfahren“, erläutert Stefan Isser, Geschäftsführer der Swarovski Kristallwelten, der bereits dem kommenden Jahr mit freudiger Erwartung entgegenblickt: Die 13. Auflage von „Musik im Riesen“ wird von 25. bis 29. Mai 2016 stattfinden.

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Für den glanzvollen Abschluss von „Musik im Riesen“ 2015 sorgte die Cello-Solistin Sol Gabetta mit ihrer Cappella Gabetta und einem vielfarbigen Barockprogramm von Vivaldi bis Carl Philipp Emanuel Bach.

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Ungemeine Leichtigkeit und Brillanz bestimmten das Spiel des jungen Pianisten Igor Levit, der das erste von fünf Klavierrecitals bei „Musik im Riesen“ 2015 bestritt.

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Richard Goode, der Grandseigneur der US-amerikanischen Pianisten, setzte auf größtmögliche Texttreue, Klangschönheit und Ausdruckskraft.

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Der deutsche Pianist Lars Vogt zeigte sich expressiv und in den feinsten Nuancen, von leisen Tönen bis zu großer Dramatik, agierend.

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Brad Mehldau, Jazzpianist mit engen Bezügen zur klassischen Musik, rückte Improvisation und freie Assoziation ins Blickfeld.

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Hochvirtuoses Spiel, ein stimmiges Programm und eine große Freiheit des Denkens und Fühlens zeichneten den Auftritt von Marc-André Hamelin aus.

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Eine Entdeckung im Streicherschwerpunkt des Festivals war das junge britische Heath Quartet, das mit Werken von Haydn, Janácek und Beethoven überzeugte.

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Das belebte sowie beseelte Musizieren des Artemis Quartetts begeisterte das Publikum und ließ die Matinee am 31. Mai 2015 zu einem der Höhepunkte von „Musik im Riesen“ werden.

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Das Masterclass-Programm „Impuls“ ermöglicht Nachwuchsmusikern die Begegnung mit internationalen Solisten: Am 27. Mai 2015 traf der deutsche Pianist Lars Vogt auf Musikschüler der Musikschulen Wattens und Innsbruck (v.l. Selina Sorg, Kassandra Möstl, Johannes Jamscheck).

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Ziehen ein positives Resümee des Kammermusikfestivals „Musik im Riesen“ 2015: (v. l.) der künstlerische Leiter Thomas Larcher und Stefan Isser, Geschäftsführer der Swarovski Kristallwelten

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