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Ressort: Kultur, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft
Datum: 08.6.2015
Ort: Bad Aussee

Medien.Mittelpunkt.Ausseerland: „Faymann wird noch vor Wien Wahl geopfert“

Am Wochenende ging der 2. Medien.Mittelpunkt.Ausseerland mit der Pressestunde zu den aktuellen politischen Entwicklungen in Österreich zu Ende. „Kleine Zeitung“-Redakteur Ernst Sittinger sprach mit Politikberater Thomas Hofer, der harsche Kritik an den „lethargischen Großparteien“ sowie der „ineffizienten Opposition“ übte. Und er sagte der SPÖ große Personalrochaden voraus. Damit endete das dreitägige Forum für Medien- und Meinungsmacher in Bad Aussee, das auch heuer wieder mehr als 50 Teilnehmer willkommen heißen durfte.

„Werner Faymann muss weg“, brachte es Politikberater Thomas Hofer bei der Pressestunde mit „Kleine Zeitung“-Redakteur Ernst Sittinger beim Medien.Mittelpunkt.Ausseerland auf den Punkt. Hofer ist überzeugt, „dass es in der SPÖ einen Big Bang noch vor den Wien- und Oberösterreich-Wahlen“ braucht. Und er prophezeit einen Kanzlerwechsel: „Die SPÖ muss sich auf Bundesebene zeigen.“ Als mögliche Nachfolger führt er – nach Gesprächen mit hochrangigen SP-Funktionären – ÖBB-Chef Christian Kern sowie den SP-Parlamentsklubobmann Andreas Schieder an. Hofer attestiert den beiden Großkoalitionären fahrlässige Lethargie: „Sie verlieren unablässig an Boden. Dennoch ist ihr einziges Ziel, sich festzukrallen, um ihre Pfründe zu halten.“ Die Grundkrux in Österreich sei, „dieser Zwang, dauernd die große Koalition haben zu wollen“. Aber auch mit der Opposition geht er hart ins Gericht: „Das gesamte Potenzial an Stimmen, das SPÖ und ÖVP verlieren, geht direkt an die FPÖ.“ Obwohl die Blauen inhaltlich und personell schlecht aufgestellt seien, profitieren sie von der Schwäche der übrigen Parteien: „Sie werden dank der Schwächen der Großen aufgebaut und mystifiziert.“ Ändere sich dies nicht, müsse die FPÖ nur auf die nächste Nationalratswahl warten, um sich dort die Lorbeeren abzuholen, die sie gar nicht verdient habe.

Forum für Medien- und Meinungsmacher

Drei Tage lang diskutierten im steirischen Salzkammergut mehr als 50 Medienvertreter, Politiker und Experten Themen wie Datenschutz, Bildung und aktuelle politische Entwicklungen. Der Medien.Mittelpunkt.Ausseerland fand heuer zum zweiten Mal statt und versteht sich als interdisziplinäre Plattform zum Meinungs- und Ideenaustausch. Neben etablierten Journalisten nahmen heuer auch erstmals zehn Studierende mit publizistischem und politischem Interesse aus dem D-A-CH-Raum teil. Auf Einladung des Tourismusverbandes Ausseerland begleiteten sie die Veranstaltung als Berichterstatter vor allem via Social Media-Kanäle, sie verfassten Textanalysen zu den Diskussionen und bloggten Kommentare. Zudem dokumentierten sie den Medien.Mittelpunkt.Ausseerland auf ihrem Blog unter www.medienmittelpunkt.wordpress.com.

 

Über den Medien.Mittelpunkt.Ausserland

Der Medien.Mittelpunkt.Ausserland ist eine Veranstaltung des Verbandes der Auslandspresse in Wien, der Tageszeitung Der Standard, des Presseclubs Concordia, Heidi Glück - spirit & support sowie der pro.media kommunikation. Der Medien.Mittelpunkt wird getragen vom Tourismusverband Ausseerland – Salzkammergut.

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"Kleine Zeitung"-Redakteur Ernst Sittinger (li.) und Politikberater Thomas Hofer diskutierten zur aktuellen Situation in der Innenpolitik.

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Politikberater Thomas Hofer ging mit den Großparteien hart ins Gericht

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Ernst Sittinger von der Kleinen Zeitung bei der Pressestunde am Samstag.

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"Kleine Zeitung"-Redakteur Ernst Sittinger (li.) und Politikberater Thomas Hofer diskutierten zur aktuellen Situation in der Innenpolitik.

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Die Initiatorinnen des Medien.Mittelpunktes.Ausseerland: ARD Wien Studioleiterin und Präsidentin der Auslandspresse Susanne Glass (li.) und Astrid Zimmermann, Präsidentin des Presseclubs Concordia.

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