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Ressort: Politik, Wirtschaft, Architektur, Stadtmarketing Hall in Tirol, Immobilien
Datum: 18.6.2015
Ort: Hall in Tirol

Gut besuchte Ideen-Werkstatt zur Quartiersentwicklung in Hall in Tirol

Zum Auftakt des Stadtentwicklungsprozesses für die beiden Areale „Marktanger“ (zwischen Tourismusbüro und Neuer Mittelschule Europa) bzw. Bahnhofsgelände lud die Stadt Hall interessierte Bürger ein.

Mehr als 40 Teilnehmer folgten dem Aufruf der Stadt zur Partizipation und beteiligten sich damit aktiv an der Ideenfindung zu den Nutzungsmöglichkeiten  für die beiden zentral gelegenen Areale am "Marktanger" und beim Bahnhof. Nach einer Stadtführung durch Anita Töchterle-Graber rund um den historischen Marktanger zum Einstieg, fanden sich die Interessierten zur Ideenwerkstatt in der Turnhalle der NMS Europa zusammen. Bürgermeisterin  Dr. Eva Maria Posch erhofft sich durch den Quartiersentwicklungsprozess eine ganzheitliche Betrachtung der beiden Stadtteile: „Für die Stadt bedeutet der eingeschlagene Weg Synergiepotentiale zu nützen und die beiden Quartiere einer möglichst nachhaltigen Nutzung zuzuführen, welche in hohem Maß von der Bevölkerung getragen wird.“

Unter der Leitung der Beratungsfirma CIMA, der Standortagentur Tirol und dem Architekturbüro BAD architects wurde im regen Austausch diskutiert und erste Ideen entwickelt. Am Ende der Veranstaltung konnte bereits eine Sammlung an unterschiedlichsten Vorschlägen präsentiert werden. Darunter finden sich beispielsweise neben einem kleinen Cityhotel, einer überdachten Markthalle für Kleinbetriebe oder Kunsthandwerker, einer Parkanlage mit vielfältiger Gastronomie ebenso günstige Flächen für Startups oder größere Handelsflächen. Einhellig sprachen sich die Beteiligten jedoch dafür aus, nur klein-strukturierten Betrieben und keinen Handelsketten Platz zu geben. Aktuell werden noch Interviews und Gespräche mit unterschiedlichen Interessensgruppen geführt, bevor alle gesammelten Informationen und Vorschläge gefiltert und daraus verschiedene Szenarien und Arbeitsmodelle entwickelt werden.

Die Aussiedelung des Tourismusverbandes Region Hall-Wattens und der Europahauptschule eröffnen einmalige Entwicklungspotenziale direkt in der denkmalgeschützten Altstadt. Der Bereich wurde im Partizipationsprozess 2013 bereits als besonders „dringlich“ eingestuft, wofür nun im Rahmen der Werkstatt Ideen und Anregungen, aber auch Bedenken eingebracht werden konnten.

Ideen, Anregungen, Bedenken zur Entwicklung der Quartiere "Marktanger" und Bahnhof sowie allgemeine Anregungen zum Stadtleben können zukünftig auf www.meinhall.at eingebracht werden.

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Zahlreiche Teilnehmer folgten der Einladung und brachten sich aktiv in die Ideen-Werkstatt zur Quartiersentwicklung in Hall in Tirol ein.

Foto: Stadtmarketing Hall in Tirol
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Bürgermeisterin Eva Maria Posch bei der Stadtführung im Rahmen der Ideen-Werkstatt.

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