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Ressort: Chronik, Freizeit, Reise, Tourismus, Automobil
Datum: 23.6.2015
Ort: Serfaus

Begegnungszone als innovative Verkehrslösung für Serfaus

Unter dem Motto „Serfaus z’liab“ führt die Gemeinde Serfaus mit Juni 2015 ein neues und höchst-innovatives Straßenprojekt ein: Das gesamte Dorf wird zu einer der größten Begegnungszonen in Österreich.

„2013 starteten wir unter dem Motto „Serfaus z’liab“ mit einem großen Maßnahmenpaket die sommerliche Verkehrsberuhigung. Nach der erfolgreichen Startphase ist es notwendig geworden, das Projekt ‚serfaus z‘liab‘ weiterzuentwickeln, um das Bewusstsein bei den Gästen, Arbeitnehmern und vor allem auch bei den Serfausern für die Vorteile der Verkehrsberuhigung weiter zu schärfen. Nach fundierter Evaluierung der Verkehrssituation, kam man gemeinsam mit Verkehrsplanern zum Schluss, dass die Begegnungszone das geeignetste Verkehrskonzept für Serfaus ist“, erklärte Bürgermeister Paul Greiter bei der offiziellen Eröffnung im Rahmen eines großen Straßenfestes.

Begegnungszone heißt….
Die Begegnungszone bedeutet die gleichberechtigte Nutzung der Fahrbahn für alle Verkehrsteilnehmer – motorisierte und motorlose Fahrzeuge und auch Fußgänger, die dabei die gesamte Fahrbahn benützen dürfen. Jeglicher Fahrzeugverkehr ist bei dieser Form der Verkehrsgestaltung gestattet, Radfahrer dürfen auch nebeneinander fahren. Einzig das Spielen auf der Straße ist nicht erlaubt. Das Parken ist nur auf gekennzeichneten Flächen erlaubt. Neben der Benützung der Straße durch Fußgänger ist die Geschwindigkeitsbeschränkung von 20 km/h das wohl auffallendste Merkmal einer Begegnungszone. Neben der neuen Regelung bleiben auch die bestehenden Verkehrsbeschränkungen für Sommer und Winter aufrecht, die in erster Linie Lieferanten, Hotelgäste und Pendler betreffen. Tagesgäste parken am großen Gratis-Parkplatz am Ortseingang. Damit alle Serfaus-Besucher – egal ob Tagesgast oder Pendler – komfortabel ins Dorf kommen können, ist die Benützung der Dorfbahn ebenfalls kostenlos.

Begleitende Maßnahmen
Die Einführung der Begegnungszone wird von zahlreichen Maßnahmen begleitet. Informationsfolder für die unterschiedlichen Zielgruppen machen auf die neuen Regelungen aufmerksam und liegen nicht nur bei der Ortseinfahrt, sondern auch bei Betrieben und im Gemeindeamt auf. Eine freundliche Beschilderung inklusive eines eigens für die Begegnungszone gestalteten Logos und ein Zu-Fuß-Ortsplan, der Besucher vom Sammelparkplatz bis zur Bergbahn führt, runden das Informationsangebot ab. Neue gemütliche Rastplätze bereichern den Ortskern, der durch die Verkehrsberuhigung noch stärker zum Bummeln und Flanieren einlädt. Gemeinsam mit den Handels- und Gastronomiebetrieben, die die Preise zur Verfügung stellen, organisiert die Gemeinde im Rahmen des tirol mobil Fahrradwettbewerbes ein großes Schätzspiel mit attraktiven Preisen.

Der Fokus auf nachhaltige Fortbewegung zeigt sich in Serfaus nicht nur in der Erweiterung der Öffnungszeiten der Dorfbahn, welche nunmehr schon seit beinahe 30 Jahren als einzige U-Bahn Westösterreichs eine einfache und angenehme Fortbewegungsmöglichkeit bietet, sondern seit Einführung des neuen Verkehrskonzeptes auch mit neu-angeschafften Leihrädern.

Nachhaltige Fortbewegung mit 25 Leihfahrrädern
Eine weitere Investition in den Bereich Nachhaltigkeit setzt man in Serfaus mit der Anschaffung von 25 Leihfahrrädern, die an drei Self-Service-Stationen am Ortseingang, in der Ortsmitte und bei der Bergbahn ganz einfach per Smartphone ausgeliehen und zurückgegeben werden können. Mit diesem Service bietet eine der führenden Tourismusgemeinden in Tirol Besuchern, Pendlern und auch Einheimischen eine attraktive und zugleich gesunde Alternative zum Auto.

Wichtiger Schritt für die Tourismusentwicklung und höhere Lebensqualität für Einheimische
Neben Verbesserungen für die Bevölkerung sollen mit der neuen Verkehrsberuhigung ebenso die Weichen für eine weitere positive Tourismus-Entwicklung im Sommer und Winter gestellt werden: „Mit dieser Innovation können wir wieder Vorreiter sein. Unsere Gäste werden einen noch schöneren Ort erleben, in dem Fußgänger, Radfahrer und Autos die Straße gleichberechtigt nutzen können. Unser Image als der Familien-Urlaubsort wird damit ebenso weiter gestärkt. Noch viel wichtiger ist aber, dass wir selbst davon in großem Maß profitieren werden und unser Dorf noch lebenswerter wird“, zeigt sich der Serfauser Bürgermeister hoch erfreut und hoffnungsvoll zugleich. Außerdem sollen auch Geschäfte und Gastronomiebetriebe durch längere Aufenthalte der Tagesgäste im Ort profitieren.

Bürgerbeteiligung bei der Einführung
Im Zuge der Einführung war es BGM Greiter besonders wichtig, auch die Wünsche und Bedenken der Einheimischen in das Projekt mitaufzunehmen. Im Rahmen einer Gemeindeversammlung bot sich die Möglichkeit, Wünsche und Bedenken kundzutun, die zum Teil bereits Eingang in das Projekt gefunden haben bzw. für die Zukunft berücksichtigt werden. 

Großes „serfaus z’liab“-Straßenfest zur offiziellen Einführung der Begegnungszone
Die offizielle Einführung der Begegnungszone wurde nun mit einem bunten Straßenfest groß gefeiert. Unter Einbindung verschiedener Vereine und Betriebe und einem zum Straßenverkehr passenden Rahmenprogramm mit der Präsentation von E-Fahrzeugen, wie zB dem innovativen E-Roller „TiRollerin“ oder den neuen Serfaus Leihfahrrädern von Nextbike, stand der Tag ganz im Zeichen der Verkehrsberuhigung. An der tirolmobil-Bar des Klimabündnisses Tirol wurde über neueste Entwicklungen und Projekte zum Klimaschutz in Tirol informiert und bei verschiedensten Attraktionen die Begegnungszone in den Mittelpunkt gerückt.

Die Einführung der Begegnungszone soll aber nicht der Schlusspunkt hinter den Bemühungen zur Verkehrsentlastung sein. Weitere Projekte und Ideen werden bereits diskutiert.

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Serfaus macht weiteren Schritt in Sachen Verkehrsberuhigung: (v.l.) GF TVB Serfaus-Fiss-Ladis Josef Schirgi, VBgm Helmut Dollnig , Bgm Paul Greiter und Marco Weigert von Nextbike.

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Bgm. Paul Greiter eröffnete gemeinsam mit Gemeinderäten und Ehrengästen die Begegnungszone in Serfaus.

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"TiRollerin"-GF Helmut Hein übergab zwei E-Roller an den Bauhofleiter Markus Kirschner im Beisein des Mobilätskoordinators des Landes Tirol Ekkehard Allinger-Csollich, Gemeindeamtsleiterin Renate Schranz und Bgm. Paul Greiter (v.l.).

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